Flughafen München Ein Kilo Koks geschmuggelt - in Haaren und Magen

500 Gramm Kokain schmuggelte eine Frau aus Südafrika, eingearbeitet in das geflochtene Haar ihrer Perücke. Doch ihre Nervosität verriet sie. Foto: Hauptzollamt München

Zwei Passagiere aus Südafrika benehmen sich bei der Zollkontrolle auffallend nervös. Kein Wunder - beide transportieren rund 500 Gramm Koks am Körper.

 

München - Rund ein Kilogramm Kokain haben Zöllner in den vergangenen Tagen bei zwei Reisenden entdeckt. Bei der Kontrolle eines Fluges aus Südamerika fiel den Beamten das nervöse Verhalten einer Reisenden auf. Auch konnte Sie keine plausible Erklärung für den Grund ihrer Reise angeben.

Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Zöllner rund 500 Gramm Kokain in der getragenen Perücke sicher; es war ins verflochtene Haar eingearbeitet.

Bei einer weiteren Kontrolle einer Maschine aus Südamerika wurden alle Passagiere einer Zollkontrolle unterzogen. Dabei zeigte sich ein Mann ebenfalls zunehmend nervös und machte unglaubwürdige Angaben zum Zweck seiner Reise.

Der Beteiligte gab schließlich zu, Kokain im Körper versteckt zu haben. Insgesamt wurden bei ihm ebenfalls rund 500 Gramm Kokain sichergestellt.

„Kokain im verflochtenem Haar zu verstecken kommt nicht alle Tage vor“, sagte Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München. Die Beschuldigten sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt München übernommen.

 

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