Flugbegleiter streiken – Zwölf Lufthansa-Flüge in Bayern ausgefallen

Bayern ist beim Streik der Lufthansa-Flugbegleiter erst mal glimpflich davongekommen: In München und Nürnberg blieben zwölf Maschinen am Boden. Aber der Ausstand geht weiter.

 

München/Nürnberg – Der Streik der Lufthansa-Flugbegleiter hat die Passagiere in München und Nürnberg am ersten Tag weniger stark betroffen als befürchtet. Acht von 26 Flügen zwischen München und Frankfurt fielen am Freitag aus, wie Lufthansa-Sprecherin Bettina Rittberger sagte. In Nürnberg wurden vier der zwölf Verbindungen nach Frankfurt annulliert. Die Fluggäste seien auf die nächstmögliche Maschine umgebucht worden oder hätten die Bahn genommen, gegen Erstattung des Flugtickets.

Der Münchner Flughafensprecher Florian Steuer sagte: “Es gab keine größeren Auswirkungen, das ist routiniert abgelaufen.“ Bei Gewitter oder an schneereichen Wintertagen gebe es mehr Ausfälle. „Acht annullierte Flüge, das ist nicht gravierend.“

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo will mit dem unbefristeten Streik höhere Löhne durchsetzen. Zum Auftakt bestreikte sie nur Flüge ab Frankfurt und Rückflüge nach Frankfurt. Offen ist, wann sich die 4600 am zweitgrößten deutschen Flughafen München stationierten Stewardessen und Stewards der Lufthansa am Ausstand beteiligen. Die Gewerkschaft will ihre Aktionen sechs Stunden vorher bekanntgeben. Schon für Freitagabend könnten weitere Streiks angekündigt werden, sagte der Chef der Gewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies.

 

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