Flügelflitzer des FC Bayern Coman: "Diese Chance kommt nie wieder für mich"

Kingsley Coman fühlt sich pudelwohl beim FC Bayern.Jetzt spricht der Franzose, der von Juventus Turin ausgeliehen ist, über seine Zukunft. Foto: dpa

Kingsley Coman war einer der Überraschungstransfers des FC Bayern in der vergangenen Saison. Jetzt äußert sich der Flügelflitzer zu seiner Zukunft in München, seiner erste Begegnung mit Carlo Ancelotti und dem EM-Finale.

München - Kingsley Coman kam in der abgelaufenen Saison als relativ unbeschriebenes Blatt zum FC Bayern. Mit spektakulären Dribblings und Turbosprints spielte sich der Franzose in die Herzen der Bayern-Fans und hat sich schnell akklimatisiert.

Der größte Wunsch von Coman ist es, dass die Bayern die 21-Millionen Klausel ziehen und ihn fest verpflichten. Dem kicker sagte er: "Ich würde gern bleiben. Es war eines meiner Ziele, als ich kam, dass ich hier länger spiele. Ich sehe mich hier noch viele Jahre, auch wenn man nie weiß, wie die Jahre genau ablaufen. Bayern ist einer der besten Vereine der Welt, und ich will noch viele, viele Jahre hier spielen."

Die abgelaufene Saison verlief für den 20-Jährigen wie im Traum. "Es war ein wunderbares Jahr. Es war letztlich meine erste Saison, in der ich viel gespielt habe. In jeder Beziehung hat mich das Jahr nach vorne gebracht. Ich habe große Fortschritte gemacht. Es war eine sehr gute Entscheidung, zu Bayern zu wechseln." In 35 Pflichtspieleinsätzen für den Rekordmeister gelangen Coman sechs Tore und zwölf Vorlagen.

"Ancelotti ein besonderer Trainer"

Mit dem neuen Trainer Carlo Ancelotti verbindet den Franzosen bereits eine gemeinsame Geschichte. Während seiner Zeit bei Paris Saint-Germain verhalf Ancelotti dem damals 16-jährigen Coman zum Profidebüt. "Ancelotti wird damit immer ein besonderer Trainer für mich sein", so der Flügelflitzer.

Auch sonst gibt sich Coman bodenständig. "Vielleicht habe ich schon einiges gewonnen, aber ich spiele mit Jungs zusammen, die das Vielfache davon gewonnen haben. Einige sind Weltmeister, und wenn man sieht, wie die sich verhalten, dann fällt es nicht schwer, bescheiden zu sein."

Doch trotz seiner großen Erfolge wurmt den Stürmer die Niederlage mit Frankreich im EM-Finale gegen Portugal. "Es war ein deprimierendes Gefühl, denn die Chance, im eigenen Land Europameister zu werden, kommt wahrscheinlich nie wieder für mich."

 

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