Fluch oder Segen? DFB-Elf beim Confed Cup: Dann mal los!

Anführer der 1999er-Mannschaft: Lothar Matthäus (links). Mit vier Treffern bester deutscher Torschütze 2005: Michael Ballack (Mitte). Anführer beim Confed Cup 2017: Julian Draxler (rechts). Foto: firo, GES/Augenklick, dpa

Die Nationalmannschaft reist zum Confed Cup nach Russland. Wird’s wieder eine Schmach wie unter Ribbeck? Oder ein Mutmacher wie vor der Heim-WM? Der Überblick von 1999 bis heute.

 

Frankfurt/Main - Nach dem 7:0 gegen San Marino in der WM-Qualifikation bekamen die Confed-Cup-Fahrer zwei Tage frei und trafen sich am Dienstagmittag im Hotel "Villa Kennedy" in Frankfurt.

Bis zum Abflug nach Sotschi am Donnerstag stehen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Die DFB-Elf trifft bei der Mini-WM (17. Juni bis 2. Juli) in Russland in der Gruppenphase auf Australien, Chile und Kamerun. Vor allem den Südamerika-Meister Chile mit Arturo Vidal vom FC Bayern und Wunschkandidat Alexis Sanchez (noch FC Arsenal) gilt es zu beachten.

"Chile ist nach meiner Einschätzung der Topfavorit", sagt Bundestrainer Joachim Löw. "Wenn du als Weltmeister zum Confed Cup fährst, ist es das Ziel, den Titel zu gewinnen", sagt Emre Can vom FC Liverpool. Niklas Süle, der die freien Tage nutzte, um noch einige Sachen für seinen Umzug nach München zu klären, meint: "Wir wollen dem Bundestrainer zeigen, dass er uns zu Recht eingeladen hat."

Den Nörglern, die das Turnier für überflüssig und in seiner Idee als WM-Generalprobe für überholt erachten, entgegnet Löw: "Ich sehe beim Confed Cup überhaupt kein Risiko, ganz im Gegenteil. Der Confed Cup ist eine Chance."

Eben: Man kann versagen oder sich Mut ankicken. In bislang acht Turnierspielen 1999 und 2005 gab es aus DFB-Sicht: Vier Siege, ein Unentschieden, drei Niederlagen (17:17 Tore). Dann mal los!

 

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