Fleischhandelszentrum in Aschheim Zieht der Schlachthof raus aus München?

Zieht der Münchner Schlachthof bald nach Aschheim um? Foto: imago

Konfusion um den Münchner Schlachthof: Der Aschheimer Bürgermeister behauptet, dass er in seine Gemeinde zieht. Die Stadt München weiß davon jedoch noch nichts.

München -  Wie "sueddeutsche.de" berichtet soll in Aschheim bis 2018 ein großes Fleischhandelszentrum entstehen. Insgesamt an 17 Metzgerbetriebe aus der Region soll demnach vermietet werden. "Darunter sind auch die Betriebe des derzeitigen Schlachthofs in München, deren Zulieferer dann nicht mehr durch die Stadt fahren müssen" wird Aschheims Bürgermeister von der "SZ" zitiert.

Kurioserweise weiß die Stadt München davon allerdings noch nichts. Bernhard Plank, Sprecher des städtischen Kommunalreferats, sagte dem Blatt: "Wir können das Ende des Münchner Schlachthofs noch nicht einläuten",bei uns hat sich noch kein Betrieb gemeldet, der seinen Erbpachtvertrag verkürzen will."

Aschheim streitet über das Projekt

Allerdings wäre man in der Münchner Stadtverwaltung angeblich gar nicht so unglücklich über den Umzug. Immerhin bietet das fünf Hektar große Areal mitten in München enorme Entwicklungsmöglichkeiten.

Ganz anders wird das Vorhaben eines großen Schlachtbetriebs in Aschheim von den Aschheimern selbs aufgenommen. Dort polarisiert das Thema. Die Kritiker befürchten vor allem Geruchsbelästigung, den Verkehr und einen Imageverlust. Der Bürgermeister dagegen rechnet mit Arbeitsplätzen und steigenden Einnahmen über die Gewerbesteuer.

 

 

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