Filmstar wagt Selbstversuch in New York Richard Gere verkleidet sich als Obdachloser

Vom Luxusleben auf die Straße: Richard Gere in seiner Verkleidung als Obdachloser. Foto: Facebook/RichardGereFans

Er ist reich, berühmt - ein Hollywood-Star. Jetzt hat Richard Gere ausprobiert, wie sich Armut anfühlt. Was der Promi erlebt hat, wie er reagiert.

 

New York - Aufs Kleingeld braucht Filmstar Richard Gere normalerweise nicht schauen, doch jetzt sitzt er in den Straßen New Yorks und bettelt darum.

Unrasiert, in abgewetzten Klamotten, auf einer dünnen Decke auf dem harten Boden der Obdachlosigkeit. Niemand erkennt ihn, kaum jemand interessiert sich für ihn. Die meisten Menschen, die vorbeigehen, haben nur einen abschätzigen Blick für ihn übrig.

Richard Gere ist nicht verarmt, aber neugierig. Sein Betteln: ein Experiment. Der 66-jährige Schauspieler hat sich als Obdachloser verkleidet in einer New Yorker Straße niedergelassen, um zu erfahren, wie sich Armut anfühlt. Jetzt weiß er: Es fühlt sich schlimm an. Auf Facebook berichtet er: "Niemand hat mich beachtet. Die Menschen sind einfach nur an mir vorübergelaufen und haben mich ungnädig angeschaut." Lediglich eine Frau habe ihm etwas zu essen geschenkt - "eine Erfahrung, die ich niemals vergessen werde".

 

"When I went undercover in New York City as a homeless man, no one noticed me. I felt what it was like to be a homeless...

Posted by Richard Gere on  Donnerstag, 8. Oktober 2015

Danach verschenkt er Geld

Und eine Erfahrung, die Richard Gere handeln lässt: "Als ich genug hatte, bin ich herumgegangen und habe jeder obdachlosen Person, die ich gesehen habe, 100 Dollar und etwas zu essen gegeben", schreibt Gere. "Sie haben geweint und waren so dankbar."

Er habe aus diesem Experiment gelernt, dass man häufig vergesse, wie gut es einem geht. Das solle man nicht als selbstverständlich ansehen, mahnt Gere und fordert seine Fans auf: "Seid die Veränderung, die ihr euch in der Welt wünscht!"

 

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