FIFA-Boss kandidiert nicht mehr Komiker bewirft Sepp Blatter mit Geldscheinen

Ein Geldregen der anderen Art für Joseph Blatter. Foto: dpa

Die Aktion spricht für sich: Vor der FIFA-Pressekonferenz hat ein Komiker einen Stapel Geldscheine auf Joseph Blatter geworfen. Der erklärte später: "FIFA wird einen neuen Präsidenten haben."

 

Zürich - So hatte sich Joseph Blatter den Beginn seiner Pressekonferenz nicht vorgestellt. Ein Anti-FIFA-Aktivist sorgte am Montag mit einem Bündel Geldscheine für Erheiterung oder Irritation - je nach Standpunkt.

Der Komiker Simon Brodkin aus Großbritannien streute Dollarscheine auf das Haupt des FIFA-Präsidenten und wurde danach vom Sicherheitsdienst abgeführt. "Das hat nichts mit Fußball zu tun", sagte Blatter.

Nun müsse erst einmal sauber gemacht werden, kündigte der 79-Jährige an. Die Pressekonferenz nach der Sitzung des Exekutivkomitees begann deshalb mit Verspätung.

Der Weltverband war nach der Festnahme von sieben Fußball-Funktionären Ende Mai in Zürich wegen des Verdachts des organisierten Verbrechens, Überweisungsbetrugs und verschwörerischer Geldwäsche in schwere Turbulenzen geraten.

Der scheidende FIFA-Präsident schloss in der anschließenden PK nach den jüngsten Spekulationen und Gerüchten eine erneute Kandidatur als Chef des Fußball-Weltverbandes aus.

"Am 26. Februar wird die FIFA einen neuen Präsidenten haben", sagte der 79 Jahre alte Schweizer.

Und: "Ich denke, ich werde zu meiner Arbeit, meinem Hobby zurückkehren, als Journalist. Dieses Mal wird es das Radio sein. Das Radio ist das populärste Medium, man kann 24 Stunden Radio hören. Es ist einfacher zu sprechen als zu schreiben."

 

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