Lange Staus Tödlicher Lkw-Crash auf der A99 sorgt für Chaos

, aktualisiert am 14.12.2016 - 15:20 Uhr
Aus diesem Führerhaus konnte der Fahrer noch lebend geborgen werden. Foto: Thomas Gaulke

Gleich drei Lkw krachen auf der A99 ineinander. Dabei wird ein Fahrer in seiner Kabine eingeklemmt und verstirbt wenig später.

München - Am Mittwochmorgen sind gleich drei Lkw ineinander gefahren, dabei wurde ein Fahrer getötet.

Auf der A99 in Richtung Salzburg auf Höhe Heimstetten krachten am Mittwoch gegen 9.30 Uhr gleich drei Brummis ineinander. Bei stockendem Verkehr bremste ein 58-jähriger Lkw-Fahrer sein Fahrzeug bis zum Stillstand herunter. Auch der Fahrer eines 12-Tonners konne noch rechtzeitig bremsen, doch ein 59-jähriger Fahrer aus Tschechien übersah die Situation und crashte vermutlich ungebremst in die anderen beiden Fahrzeuge.

Dabei wurde der 12-Tonner zwischen den beiden Sattelzügen eingeklemmt und das Führerhaus in den Aufbau gedrückt. Der Fahrer war in seiner Kabine gefangen und musste mit hydraulischem Gerät befreit werden. Der schwerverletzte Lkw-Fahrer musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Dort erlag er seinen Verletzungen. Der 59-jährige Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen.

Für die Bergung des Verletzten und das Beseitigen der Unfallstelle musste die Autobahn zeitweilig komplett gesperrt werden. Dadurch entwickelte sich ein Stau von bis zu elf Kilometern Länge. Auch auf der Gegenfahrbahn kam es durch Schaulustige zu einem Stau.

Die Teilsperrung der A99 zur Bergung der Unfallfahrzeuge dauerte bis 14.30 Uhr an. Ein Gutachter soll den genauen Ablauf des tödlichen Unfalls klären.

 

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