Feiern trotz Zaun und Verboten Für eine gemütliche Wiesn: Das sind die acht Tipps der Stadt

, aktualisiert am 16.09.2016 - 16:13 Uhr
Die Wiesn-Besucher müssen sich heuer auf einige Veränderungen einstellen. Foto: dpa

Heuer wird wegen des neuen Sicherheitskonzepts jedoch vieles anders. Jetzt veröffentlicht die Stadt acht Tipps, die für "einen gemütlichen Wiesnbesuch" sorgen.

München - Am Freitag veröffentlichte das Referat für Arbeit und Wirtschaft einige Hinweise und Tipps für das kommende Oktoberfest. Dieses Jahr müssen sich die Besucher auf einige Veränderungen einstellen: Neben dem neuen mobilen Zaun gibt es so beispielweise Kontrollen und den Rucksack-und Taschenverbot.

Wiesn-Chef und Bürgermeister Josef Schmid (CSU) appelliert an die Vernunft der Gäste: "Das Oktoberfest wird zum unvergesslichen Erlebnis, wenn jeder Rücksicht auf den anderen nimmt und die Verhaltensregeln auf dem Festplatz einhält. Der Veranstalter tut alles Menschenmögliche, um die Sicherheit auf dem Festplatz zu gewährleisten. Wenn die Gäste mithelfen und einige wenige Regeln beachten, wird der Wiesnbummel zum entspannten Erlebnis."

Die acht Wiesn-Regeln vom Referat für Arbeit und Wirtschaft

1. Verbot von großen Rucksäcken- und Taschen

Rucksäcke und große Taschen sind auf der diesjährigen Wiesn grundsätzlich verboten. Die Stadt weist darauf hin, alles daheim zu lassen, "was nicht zum Feiern benötigt wird". Am schnellsten kommt man natürlich durch die Kontrolle, wenn man weder Rucksack noch Tasche dabei hat.

Einige Rucksäcke und Taschen dürfen jedoch mit auf das Gelände genommen werden – nömlich alles, was ein Volumen von höchstens drei Litern hat und nicht größer als 20 Zentimeter x 15 Zentimeter x 10 Zentimeter ist. Größeres Gepäck wird überprüft und kann nur in Ausnahmefällen mitgebracht werden, zum Beispiel Wickeltaschen für Kleinkinder oder Taschen zum Transport von notwendigen medizinischen Geräten.

2. Verbotene Gegenstände auf der Wiesn

Das darf auch nicht in die kleinste Tasche: Gassprühdosen mit schädlichem Inhalt, ätzende oder färbende Substanzen oder Gegenstände, die als Hieb-, Stoß- oder Stichwaffen verwendet werden können. Und auch Glasflaschen dürfen nicht mitgebracht werden. Eigentlich selbstverständlich, trotzdem erwähnt es das Referat für Arbeit und Wirtschaft nochmal.

3. Kinderwagen auf dem Gelände

Für Kleinkinder eignet sich am besten ein Buggy für das Wiesn-Gelände. Große Kinderwagen sind zwar nicht verboten, werden allerdings vom Sicherheitspersonal überprüft. An den Samstagen und am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit), sind Kinderwagen den ganzen Tag nicht erlaubt. An den übrigen Wiesntagen gilt das Kinderwagen-Verbot ab 18 Uhr.

4. Tiere auf dem Oktoberfest

Kurz und knapp: Sämtliche Tiere dürfen zu keiner Zeit mit auf die Wiesn.

5. Anreise planen

Die Stadt weist die Besucher darauf hin, die Anreise zum Oktoberfest gründlich zu planen – damit ist vor allem das Benutzen der Öffentlichen Verkehrsmittel gemeint. "Nutzen Sie Alternativen zu den U-Bahnlinien 4/5 und zum U-Bahnhof Theresienwiese. Wenn Sie am Hauptbahnhof ankommen, gehen Sie gegebenenfalls zu Fuß zur Wiesn. Wenn Sie von Westen mit der U-Bahn kommen, steigen Sie möglichst schon an der Schwanthalerhöhe aus."

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6. Sämtliche Wiesn-Eingänge nutzen

Durch das neue Sicherheitskonzept gibt es heuer insgesamt 13 Eingänge, die sich an sämtlichen Seiten der Theresienwiese befinden.

7. Wiesnbarometer beachten

Schon seit Jahren ist das Wiesnbarometer äußerst hilfreich, wenn man auf das Oktoberfest gehen möchte. Das Barometer zeigt, an welchen Tagen am meisten los ist. So kann der Wiesn-Besuch ganz spontan geplant werden.

8. Das Ende vom Wiesn-Tag

Jeder noch so schöne Oktoberfest-Tag geht einmal zu Ende. Zwischen 1.30 Uhr und 8 Uhr ist der Aufenthalt auf der Festwiese nicht gestattet.

 

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