FCN vs. FSV Wiesinger warnt vor Mainzer Turbo-Start

Der FSV zählt zu den Schnellstartern in dieser Saison, erzielte ligaweit die zweitmeisten Tore in der Anfangsviertelstunde.

 

Nürnberg - Sonntag ist gleich Ruhetag. Aber nicht beim 1. FC Nürnberg. Bereits zum siebten Mal in dieser Spielzeit tritt der FCN am kommenden Wochenende an einem Sonntag in ein Bundesligastadion.

Grundsätzlich keine schlechte Terminansetzung für den Club. Kein einziges Spiel verlor der FCN an einem Sonntag. Fünf Partien endeten Remis, gegen Mönchengladbach gewann man Anfang Februar mit 2:1.

Ausruhen sollte sich der Club an diesem Sonntag gegen den FSV Mainz aber nicht. Die Truppe von Thomas Tuchel ist besonders zu Spielbeginn brandgefährlich, zählt zu den ganz Ausgeschlafenen der Bundesliga. Tuchels Turbo-Starter erzielten sieben ihrer 37 Tore zwischen Anpfiff und Minute 15. Nur Borussia Dortmund kommt mit derzeit 12 Treffern in den ersten 15 Minuten besser aus den Startlöchern.

"Wir müssen am Sonntag um Punkt 15.30 Uhr hellwach und konzentriert sein, damit uns die Mainzer nicht überrumpeln", warnt Club-Coach Michael Wiesinger daher vorsorglich. Wiesingers Rezept gegen die Mainzer Anfangseuphorie: "Kompaktheit und Ordnung halten. Wir müssen das richtige Maß zwischen Offensive und Defensive finden."

Anders als die Mainzer lässt es der FCN normalerweise etwas gemütlicher angehen. Zwei Tore schoßen die Nürnberger in dieser Saison in der Anfangsviertelstunde. Beim Club hat man sich mehr auf die letzten Drittel der Halbzeiten konzentriert. Sowohl in den Minuten 30 bis 45 als auch 75 bis 90 netzte der 1. FC Nürnberg je sechs Mal in des Gegners Maschen ein. Mainz kommt hier auf nur je vier Treffer.

Wiesinger warnt also vor einem Schnellstart der Mainzer, und Tuchel vor den Nürnberger Endspurt-Qualitäten. Ein energiegeladenes Spiel scheint garantiert - obwohl es mal wieder ein eigentlich ruhsamer Sonntag ist.

 

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