FCB gegen SC Freiburg Bayern-Frauen: Saisonauftakt live im TV

"Den Schwung von Olympia mitnehmen": Die Gold-Frauen des FC Bayern mit Melanie Behringer, Simone Laudehr, Leonie Maier, Sara Däbritz und Melanie Leupolz (von rechts). Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Gute Nachrichten für den deutschen Frauenfußball: In den nächsten beiden Spielzeiten überträgt "Sport1" jeweils 22 Partien der Bundesliga live. Den Anfang macht am Samstag der FC Bayern mit dem Heimspiel gegen den SC Freiburg.

 

München - Nach der Goldmedaille bei Olympia gibt es eine weitere frohe Botschaft für den Frauen-Fußball in Deutschland: In den nächsten zwei Spielzeiten wird der TV-Sender "Sport1" jeweils 22 Partien der Frauen-Bundesliga live übertragen.

"2011 konnten wir die Euphorie der Heim-WM nicht über die Saison hinaustragen. Ich hoffe, Olympia-Gold wirkt länger nach, weil es mehr strahlt. Wir sollten den Schub mitnehmen", sagte Karin Danner, Managerin der FC Bayern Frauen. Die erste Live-Übertragung gibt es bereits am kommenden Samstag (ab 15:55 Uhr) vom Saisonauftakt der FCB-Frauen gegen den SC Freiburg.

Kurz-Trainingslager

Nach der Rückkehr der fünf Olympiasiegerinnen hatte Trainer Thomas Wörle sein Team von Donnerstag bis Sonntag in Ravensburg um sich geschart, um die letzte Woche vor dem Saisonstart gemeinsam einzuläuten. Zum Abschluss gab es am Sonntag eine knappe 1:2-Niederlage gegen die U17-Junioren des FV Ravensburg.

Wörle war dennoch zufrieden. "Das war eine große Herausforderung. Wir wurden auf hohem Niveau getestet", sagte der Trainer nach der Partie vor 900 Zuschauern im Ravensburger Wiesental. Nicole Rolser (20. Minute) erzielte dabei den einzigen Treffer der Münchnerinnen zum zwischenzeitlichen 1:1. Kurz darauf wurde ein Kopfballtreffer von Melike Pekel wegen Abseits nicht gegeben.

In der zweiten Halbzeit kamen mit Melanie Behringer, Melanie Leupolz, Leonie Maier und Sara Däbritz erstmals in dieser Saisonvorbereitung vier der fünf deutschen Nationalspielerinnen in einem Testspiel zum Einsatz. Für Simone Laudehr (Sprunggelenksverletzung) kam die Partie noch zu früh.

"Wir waren läuferisch und körperlich überlegen. Ich hätte aber nicht gedacht, dass die Damen so stark dagegenhalten und spielerisch so stark sind", meinte Ravensburgs Trainer Gerhard Grünhagel anerkennend nach dem Schlusspfiff.

Wörle sagte: "Man hat gesehen, dass die Jungs durch die Bank schneller sind als unsere Spielerinnen. Dennoch war das für uns ein sehr guter Start eine Woche vor Rundenbeginn gegen Freiburg."

 
 

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