FC Bayern: Zu-Null-Neuer zufrieden "Mir gefällt auch mal ein dreckiger Sieg"

Zuletzt wenig geprüft: Manuel Neuer (2.v.r.). Foto: firo / Augenklick

Manuel Neuer ist ein schnödes 2:0 lieber als ein 5:4, erklärt der Zu-Null-Keeper des FC Bayern in einem Interview. Vor dem nächsten Gegner warnt er: "Der VfB ist eine Wundertüte."

 

München - Manuel Neuer ist seit dem 4:1 gegen Bate Borissow am 5. Dezember aus dem Spiel heraus unbezwungen - in Pflicht- und Testspielen des FC Bayern. Zuletzt, beim 2:0 gegen Greuther Fürth, hielt der 26-Jährige zum zwölften Mal in dieser Bundesliga-Saison seinen Kasten sauber - und das im erst 18. Spiel.

Da ist es Neuer auch egal, dass Bayern gegen Fürth nicht gerade brillierte. "Natürlich ist so ein 5:4, wie zum Auftakt zwischen Schalke und Hannover, für den Fan auf der Tribüne spannender und mit mehr Spaß verbunden. Aber ich bin mittlerweile kein Zuschauer mehr, sondern Profifußballer. Und genau deswegen gefällt mir auch mal so ein dreckiger Sieg", sagte er "fcb.de".

Prinzipiell sei die Form da. "Nach einer Vorbereitung hat man immer ein gutes Gefühl", sagte der Torwart. "Aber das Problem ist: Den anderen Mannschaften in der Bundesliga geht das genauso, die haben ebenfalls nicht geschlafen. Und daher dauert es schlicht und einfach zwei oder drei Spiele, bis man weiß, wo man steht."

Das nächste Etappenziel auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft: Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Sonntag. "Der VfB ist in dieser Saison eine Wundertüte", sagte Neuer. "Wir dürfen uns nicht überraschen lassen."

Die großen Kaliber - Schalke, Arsenal, Dortmund - folgen zwar erst. Dennoch fordert Neuer jetzt schon höchste Konzentration ein. "Das sind definitiv richtungsweisende Wochen!", sagte er. Man müsse "von Beginn an ein Zeichen an die Konkurrenten aussenden" und mit Siegen den Grundstein für eine erfolgreiche Rückserie legen.

Er selbst sieht sich bei Bayern auf einem guten Weg in Richtung Führungsspieler. Aus seiner Sicht habe er in Sachen Teamführung "in dieser Saison einen großen Schritt gemacht und übernehme noch mehr Verantwortung. Aber: Ich darf mich nicht darauf ausruhen, sondern muss weiter an mir arbeiten."

 

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