FC Bayern Van Gaal zu Juve? - Da muss Luca Toni zittern

Louis van Gaal (li.) und Luca Toni: Ihre gemeinsame Zeit beim FC Bayern endete mit dem Weggang des Stürmers. Foto: Rauchensteiner/augenklick

Louis van Gaal soll möglicherweise Trainer beim italienischen Rekordmeister Jvuentus Turin werden - und könnte dort auf einen alten Bekannten aus seiner Zeit beim FC Bayern München treffen.

 

Turin - Louis van Gaal, zuletzt in Diensten von Bayern München, wird als heißer Kandidat bei der „alten Dame“ für die mögliche Nachfolge von Trainer Luigi Del Neri gehandelt. Der Ex-Bayern-Coach soll den Traditionsklub wieder zurück an die Spitze in der Serie A führen. Juve-Präsident Andrea Agnelli hat nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung Corriere dello Sport (Dienstagausgabe) bereits erste Kontakte zu van Gaal geknüpft.

Sollte der knorrige Holländer zur „alten Dame“ wechseln, würde Van Gaal wieder Weltmeister-Stürmer Luca Toni im Kader haben, der seit Anfang des Jahres für den piemontesischen Verein kickt. Die schwierigen Beziehungen zum Niederländer hatten Toni Anfang 2010 dazu veranlasst, München zu verlassen, um auf den Apennin zurückzukehren.

Del Neri ist stark unter Druck geraten, nachdem Juve am Montag durch ein 2:2 gegen Chievo Verona die große Chance verpasst hat, Boden auf den vierten Tabellenplatz gutzumachen. Dieser garantiert die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation. Die Trennung von Del Neri gilt in Turin als beschlossene Sache. „Das Ende der Ära Del Neri ist nur noch eine Frage von Tagen“, schrieb das Juve-Hausblatt Tuttosport.

Zwei Spieltage vor dem Saisonende in der Serie A haben die Turiner mit fünf Punkten Rückstand auf den Tabellenvierten Udinese Calcio nur noch geringe Chancen auf den Einzug in die Qualifikationsrunde zur Königsklasse. Der Rekordmeister muss als Tabellensiebter sogar um die Teilnahme an der Europa League bangen.

Um die enttäuschende Saison vergessen zu machen, will Präsident Agnelli kräftig in neue Spieler investieren. Die italienische Investmentgruppe Exor, die unter anderem die Autogruppe Fiat kontrolliert, will bis zu 100 Millionen Euro ausgeben, um Juventus Turin wieder in den Kreis der europäischen Spitzenvereine zu hieven. Zu den möglichen neuen Stars bei den Schwarz-Weißen zählt der argentinische Torjäger von Atletico Madrid, Sergio Agüero, Schwiegersohn in spe von Argentiniens Fußball-Ikone Diego Maradona. Auch der 27-jährige Argentinier Carlos Tevez, der bei Manchester City kickt, steht auf der Wunschliste des piemontesischen Vereins, der im Jahr 2003 seinen letzten Meisterschaftstitel gewonnen hatte.

 

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