FC Bayern und DFB-Elf Gipfelstürmer Goretzka hat viel vor

Nach dem blamablen Aus der deutschen Nationalmannschaft in der WM-Vorrunde steigt Leon Goretzka am 25. Juli ins Training des FC Bayern ein. Foto: GES/Augenklick

Leon Goretzka sieht sich als zukünftige Stütze einer runderneuerten deutschen Nationalelf. Auch beim FC Bayern will er sich im hochklassig besetzten Mittelfeld behaupten. "Du musst dich immer wieder neu beweisen", sagt er.

München - Ein paar Tage hat Leon Goretzka noch Zeit, um das WM-Aus zu vergessen. Erst am 25. Juli steigt der Neuzugang des FC Bayern ins Training ein, genauso wie die anderen deutschen WM-Fahrer.

Bis dahin ist Urlaub angesagt. Doch es ist fraglich, ob der ehrgeizige Goretzka die Füße aktuell überhaupt still halten kann. In der "Sport Bild" stellte der 23-Jährige schon mal klar, dass er auf seine neue Aufgabe brennt. "Ich fühle mich gewappnet und vorbereitet. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich in München funktionieren werde", sagte der Gipfelstürmer.

Und er ergänzte: "Natürlich bin ich auch nach München gekommen, um Titel zu gewinnen und um nach ganz oben in der Fußball-Welt zu klettern. Ich war bisher weder auf dem Marienplatz, geschweige denn mit einer Trophäe auf einem Balkon. Das soll sich ändern. Ich bin hungrig und will Erfolg!"

Leon Goretzka über WM: "Kann mir nichts vorwerfen"

Zunächst einmal muss sich der frühere Schalker aber im üppig besetzten Mittelfeld der Bayern behaupten. Das ist auch Voraussetzung dafür, dass Goretzka beim Umbruch in der Nationalmannschaft eine wichtige Rolle einnimmt. "Nach der WM ist erstmal eine gewisse Leere im Kopf", sagte er.

Und: "Generell gehe ich aber nicht davon aus, dass es mein letztes Turnier bei der Nationalelf gewesen ist, sondern eher eins von vielen. Ich will in Zukunft eine bedeutende Rolle einnehmen. Das ist in meinem Kopf." Der 16-malige Nationalspieler kam in Russland nur beim 0:2 im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea zum Einsatz.

"Es war sehr unglücklich, so mein WM-Debüt zu geben, aber ich nehme viel vom Turnier mit", sagte er. "Ich kann mir nichts vorwerfen, denn ich habe alles, was ich habe, gegeben, und meine Chance genutzt." Ab jetzt soll es deutlich höher hinausgehen.

 

6 Kommentare

Kommentieren

  1. null