FC Bayern Ulis geplatzter Flirt mit Lena

Hoeneß besucht die WM in Ruhpolding, doch Neuner hat keine Zeit für Bayerns Boss.

 

RUHPOLDING Für ein Date mit Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte Magdalena Neuner vor dem WM-Finale beim besten Willen keine Zeit. „Ich habe gehört, dass er hier ist. Aber ich habe mich entschieden, heute nicht mehr ins Stadion zu fahren, um dem ganzen Trubel ein bisschen zu entgehen”, sagte die 25-Jährige am Freitagnachmittag. „Ich hätte eigentlich ganz gerne mal mit ihm gequatscht, aber nicht über meine berufliche Zukunft, sondern einfach so privat, über ganz normale Dinge. Aber wir haben morgen Wettkampf”, erzählte Neuner.


Und so gab es gestern in Ruhpolding zwar Fotos von Uli Hoeneß mit Biathleten, aber eben nicht mit Neuner. Der Wallgauerin hatte er nach deren Triumphen bei Olympia 2010 in Vancouver einen Job beim FC Bayern angeboten. Mittlerweile hat Neuner („Ich bin kein Fußball-Fan”) allerdings dankend abgewunken.


In Ruhpolding sprach der Bayern-Präsident, der auf Einladung der Deutschen Sporthilfe ins Chiemgau gekommen war, über:


Magdalena Neuner: „Auf die Idee mit dem Job bin ich gekommen, weil Magdalena Neuner eine unglaublich sympathische junge Frau ist. Ich hätte mir sehr gut vorstellen können, dass sie im Marketing etwas für uns macht, zum Beispiel, wenn wir auf Reisen gehen. Da würde sie unsere Sponsoren sicher sehr gut unterhalten und könnte ihnen erklären, wie man mit harter Arbeit viel erreicht. Dass sie nun mit 25 Jahren aufhört, kann ich sehr gut verstehen. Sie hat ja alles erreicht und kann nun ihr junges Leben genießen.”


Biathlon auf Schalke: „Zuerst konnte ich mir das gar nicht vorstellen. Aber mit ihrem Rollrasen sind die Schalker ja die Einzigen, die das so organisieren können. Bei uns in der Allianz Arena wäre nach so einer Veranstaltung ja der Rasen kaputt. Aber das Olympiastadion lechzt ja förmlich nach einer neuen Rolle – und dort ist der Rasen ja nicht mehr so wichtig.”


Die aktuelle Situation beim FC Bayern: „Ich glaube, dass wir morgen schon die Kurve kriegen. Ich habe das Spiel am Samstag in Leverkusen nicht so schlecht gesehen, wie es gemacht wurde. Wir müssen dieses letzte Quäntchen an Entschlossenheit wieder lernen, auch die Bälle reinzumachen, wenn man schon die Chancen hat. Ich bin zuversichtlich, dass wir beide Spiele (erst in der Bundesliga gegen Hoffenheim, dann am Dienstag in der Champions League gegen Basel, d.Red.) gewinnen und dass wir auch weiterkommen. Ich habe deshalb keine schlaflose Nacht. Unsere Mannschaft muss wieder mit mehr Selbstvertrauen auftreten, dann kriegen wir das schon hin.”


Fairplay: „Fairplay heißt ja nicht, dass man ohne Fouls auskommt. Zum Fußball gehört schon auch mal, den Messi auf die Aschenbahn zu hauen.” 

 

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