FC-Bayern-Trainer Hoeneß: "Guardiola wäre sicher einer für uns"

„Er ist ein Mann, dessen Arbeit ich sehr schätze“, sagte der Präsident des FC Bayern Uli Hoeneß Foto: dpa

Bayern-Präsident Uli Hoeneß spricht in einem Magazin über die finanzielle Lage des FC Bayern. Außerdem bringt der Bayern-Boss plötzlich Pep Guardiola ins Gespräch.

 

München/Berlin – Die Erfolge in der Champions League geben dem FC Bayern München auch finanziell einen weiteren Schub. Nach einem Konzern-Umsatz von 328,5 Millionen Euro in der Saison 2010/11 wird in der laufenden Spielzeit rekordverdächtig die 350-Millionen-Euro-Marke geknackt. Das sagte Präsident Uli Hoeneß in einem Interview des „Focus“. In der Saison 2009/2010 lag der Konzernumsatz mit 350,2 Millionen Euro ebenfalls über dieser Marke.

Wie hoch dabei der Gewinn sein wird, hängt nach Angaben des Vereins-Oberhauptes auch vom Ausgang des Königsklassen-Finales gegen den FC Chelsea ab. „Zwischen 10 und 20 Millionen Euro sollten als Konzerngewinn auf jeden Fall übrig bleiben“, betonte Hoeneß. Der Konzerngewinn der Vorsaison hatte 1,3 Millionen Euro betragen.

Mit Trainer Jupp Heynckes will sich Hoeneß in der nächsten Saison „ganz gemütlich zusammensetzen und besprechen, wie es weitergeht. Sollte er nicht weitermachen, was ich respektieren würde, bin ich überzeugt, dass er uns sogar bei der Suche nach einem neuen Trainer helfen würde“, sagte der Bayern-Präsident.

Auf die Frage, ob er sich José Mourinho als Coach der Münchner vorstellen könnte, nannte Hoeneß einen anderen Fußball-Fachmann. „Ich glaube, er müsste schon Deutsch können. Wenn die Sprachbarriere nicht wäre, würde ich sagen, dass Pep Guardiola sicherlich einer für uns wäre.“

 

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