FC Bayern Sammer: "Mir macht es Heidenspaß"

David Alaba lobt Matthias Sammer: "Er ist ein bisschen ein Vater für uns." Der Sportvorstand der Bayern gibt das Lob an die Mannschaft zurück. Den Scholl-Abgang bedauert er, vor dem Pokal-Halbfinale warnt er.

 

München - Zum Studiobesuch von Sportvorstand Matthias Sammer im Bayerischen Fernsehen wurde Linksverteidiger David Alaba vom FC Bayern nach dem 1:0-Sieg bei 1899 Hoffenheim befragt - und war voll des Lobes.

"Er ist ein bisschen ein Vater für uns und versucht uns in allen Belangen zu helfen", meinte der 21-Jährige artig. Sammers Antwort: "Ich sehe schon - ich bin ein alter Sack geworden." Was Sammer sonst noch sagte:

Matthias Sammer im "Blickpunkt Sport" über…

…seine Anfänge beim FC Bayern: "Ich habe vom ersten Tag an gemerkt, dass in den letzten zwei Jahren irgendwas im Klub nicht so gelaufen ist, wie man sich das vorgestellt hat. Mit intensiver Arbeit aller im Verein ist das Gegenteil bewiesen worden. Mir macht es im Moment einen Heidenspaß, mit Bayern München zu arbeiten.“

…seine manchmal emotionale Art: "Es geht um Bayern, um unseren Klub, den habe ich mit Haut und Haaren zu verteidigen. Die Haare sind weg, die Haut ist noch da."

…das Ende von Mehmet Scholl als Trainer der zweiten Mannschaft: "Ich habe es bedauert – ich halte Mehmet für einen interessanten Trainer, sein Typus ist interessant. Bis heute gibt es noch keine Planungen über diese Saison hinaus."

…das frisch ausgeloste DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg: "Wenn die Meisterschaft ein Marathon ist, dann ist Pokal ein 3000-m-Hindernislauf. Und wenn sie an der vorletzten Hürde straucheln, liegen sie auch ganz schön bescheuert da. Das Pokalfinal-Feeling kenne ich nicht, ich würde das ganz gerne mal erleben. Als Spieler und Trainer bin ich immer zu früh gescheitert."

 

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