FC Bayern Rummenigge wettert gegen Berthold und Matthäus

"Manchmal hab ich das Gefühl: Viele Fußballer unterschreiben sofort bei ihrem Wechsel zum FC Bayern einen Vorvertrag als Experte. Und so durften sich von Helmer bis Kohler, von Kahn bis Effenberg alle zum Thema Javi Martínez äußern." Karl-Heinz Rummenigge im FC Bayern-Magazin. Foto: Sampics / Augenklick

Der Vorstand des FC Bayern Karl-Heinz Rummenigge nimmt sich nach Scholl und Kahn die zwei nächsten TV-Experten vor. Diesmal erwischt es Thomas Berthold und Lothar Mattthäus.

 

München - Der Vorstandsvorsitzende vom FC Bayern Karl-Heinz Rummenigge holt zum nächsten Schlag gegen TV-Experten aus: Erst am Dienstag hat Rummenigge gegen Mehmet Scholl und Oliver Kahn gewettert. Jetzt nimmt sich der Bayern-Vorstand mit Thomas Berthold und Lothar Matthäus zwei neue TV-Analytiker vor. Im aktuellen Stadion-Magazin des FC Bayern für das Heimspiel gegen Mainz 05 (Samstag 15.30 Uhr, Sky und Liga total, live) begrüßt Rummenigge erst herzlich die Fans und den Gegner und legt dann los: „Gut, dass es früher keine Experten gab. Man möchte nicht wissen, wie viele Experten nach dem 3:8 gegen Ungarn bei der WM 1954 den Rauswurf von Sepp Herberger gefordert und damit das Wunder von Bern verhindert hätten."

Dann wird Rummenigge konkret und nennt die Experten Analyse von Thomas Berthold zum Transfer von Javi Martínez als Beispiel,  kann sich eine Spitze gegen Berthold aber auch nicht verkneifen: "Der frühere Weltklassefußballer Thomas Berthold, der zu seiner Zeit bei Bayern München die Massen in Ektase versetzte, wusste am 27.August: ‚Martínez ist zu teuer.‘ Fünf Tage später analysiert er seine Analyse und wusste plötzlich: ‚Martínez ist Gold wert.`“

Rums, das sitzt.

Als nächsten in der Reihe nimmt sich Rummenigge den neuen Sky-Experten Lothar Matthäus vor: "Unser alter Freund Lothar Matthäus fand zum Basken überraschend heraus: ‚Es ist eine neue Liga, eine neue Sprache.‘ Und wer kennt sich damit besser aus als Lothar."

Als würde das nicht reichen setzt der Vorstand des FC Bayern noch einen drauf und schreibt: "Grundvoraussetzung für so einen Job ist ja: Man muss einmal im Leben beim FC Bayern gespielt haben. Borussia Dortmund reicht nicht.“

 

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