FC Bayern Rummenigge: "Kein Spieler für 100 Millionen"

Will auch künftig keinen Mega-Transfer abschließen: Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. Foto: dpa

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat einen Mega-Transfer des FC Bayern kategorisch ausgeschlossen und spricht außerdem über Pep Guardiola, Bastian Schweinsteiger und Ex-Doc Müller-Wohlfahrt.

 

München - Ende März war es, als Jan-Christian Dreesen über die große Kaufkraft des FC Bayern sprach: "Ja, wir könnten 100 Millionen Euro für einen Spieler zahlen", hatte der Finanzvorstand betont. Im Konjunktiv. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nahm aus aktuellem Anlass und vielen Transfergerüchten um die Bayern Bezug zu einem möglichen Mega-Transfer: "Um das an dieser Stelle noch einmal klarzustellen: Der FC Bayern wird definitiv keinen Spieler für 100 Millionen Euro holen", sagte Rummenigge im Interview mit Sport Bild.

Der Bayern-Boss kündigte für den Sommer allerdings an, "dass wir Qualität wollen und gewisse Dinge machen". Zuletzt war auch der Wolfsburger Kevin de Bruyne immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht worden. "Uns ist die Laufzeit bis 2019 bekannt. Für Wolfsburg gibt es keinen Grund, aktuell über einen Verkauf nachzudenken. Fertig. Ende. Aus", sagte Rummenigge (59) dazu.

Gerüchte hatte es in München zuletzt auch um Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger gegeben, der angeblich bei Manchester United auf der Liste stehen soll. "Ich weiß nicht, was dran ist. Aus unserer Sicht ist aber klar: Wir würden nur über einen Wechsel nachdenken, wenn Bastian mit einem konkreten Wunsch auf uns zukommen würde. Das ist nicht der Fall", betonte Rummenigge. Schweinsteigers Vertrag läuft 2016 aus.

Ebenso der von Trainer Pep Guardiola. Über eine Verlängerung will sich der FC Bayern laut Rummenigge "wie vereinbart im Laufe der zweiten Jahreshälfte" mit dem Spanier unterhalten: "Wir werden das in aller Ruhe und ohne Stress besprechen."

Eine Entscheidung ist dagegen nach dem Rücktritt von Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in Sachen medizinischer Betreuung gefallen. Volker Braun werde weiter der Arzt "an der Säbener Straße sein", sagte Rummenigge: "Wir werden darüber hinaus ein Ärzte-Netzwerk knüpfen, das sich austauscht und für uns arbeitet."

 

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