FC Bayern Robben: Zwei Spiele auf Bewährung

Kam in der 63. Minute für Franck Ribéry ins Spiel: Bayern-Profi Arjen Robben. Foto: dpa

Gegen Bremen und den BVB plant Jupp Heynckes mit Robben von Beginn an. Der Bayern-Trainer sagt: „Arjen ist gut in Form”

 

London - Wieder nur auf der Bank – und dann auch noch ausgelost zum Dopingtest. Bei Arjen Robben dauerte es im Emirates-Stadium am Mittwochabend ein wenig länger. Robben konnte es verschmerzen. Denn nach seinem Einsatz über eine halbe Stunde, seine vierte Einwechslung in der Rückrunde, hatte er eine frohe Botschaft erhalten: er darf spielen! Von Anfang an! In zwei Partien! Darauf hat sich Trainer Jupp Heynckes nach dem 3:1 im Champions-League-Achtelfinale bereits festgelegt.

Heißt: Am Samstag (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen dürfte Robben für Thomas Müller auf der rechten Außenbahn wirbeln, kommenden Mittwoch muss er im Pokal-Viertelfinale gegen Borussia Dortmund Franck Ribéry – der Franzose fehlt wegen einer Rotsperre – ersetzen. Entweder rücken Robben oder Müller dann auf die linke Seite.

Dass Robben zuletzt nach dem 2:0 in Wolfsburg gemotzt hatte („Ich bin enttäuscht. Ich will spielen”) nahm Heynckes gelassen hin: „Ich sehe das locker, ganz cool. Arjen wird noch so viele Spiele für uns machen. Er ist gut in Form.” Heynckes weiß, dass er Robben als Alternative braucht – und um Stammspieler zu schonen.
Gegen Bremen dürfte eine bessere 1B-Mannschaft auflaufen. „Wir wollen am Samstag unsere Serie in der Bundesliga gegen Werder ausbauen”, meinte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, „am Mittwoch steht dann das ganz große Spiel auf dem Programm.” Gegen den BVB.

Genau deshalb werden gegen Werder mehrere Stammspieler geschont, auch der für die Arsenal-Partien gesperrte Jérome Boateng dürfte wie Mario Gomez zum Einsatz kommen, da Torschütze Mario Mandzukic nach einem Zweikampf mit Arteta auch auf dem Bankett humpelte. Alles mit Blick auf das große Pokal-Duell. „Wir müssen uns im Klaren sein, dass sich Dortmund darauf fokussiert”, sagte Präsident Uli Hoeneß in „Sport-Bild”, „deshalb müssen wir sehr aufpassen.” 

 

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