FC Bayern Robben zur Würg-Attacke: „Das war nicht schlau von mir“

Er hat sich mittlerweile entschuldigt: Arjen Robben ging in Bremen auf Thomas Müller los. Foto: Bongarts/Getty Images

MÜNCHEN - Bayern Münchens Superstar Arjen Robben hat nach seiner Würg-Attacke gegen Mitspieler Thomas Müller Einsicht gezeigt. "Das sieht aggressiv aus. Das ist nicht gut“, sagte der Niederländer in Blickpunkt Sport des Bayerischen Fernsehens.

 

Bayern Münchens Superstar Arjen Robben hat nach seiner Würg-Attacke gegen Mitspieler Thomas Müller Einsicht gezeigt. „Das war nicht schlau von mir. Das passiert halt manchmal, aber ich hätte das nicht auf dem Platz machen sollen. Das sieht aggressiv aus. Das ist nicht gut“, sagte der Niederländer in Blickpunkt Sport des Bayerischen Fernsehens.

„Thomas war wohl auch ein bisschen von mir überrascht. Ich bin nun einmal ein emotionaler Spieler. Aber man muss sich auch beherrschen können. Wir haben eine Vorbildfunktion“, äußerte Robben. Mit Müller habe er sich bei einer Aussprache aber längst wieder versöhnt: „Ich habe nach dem Spiel und am Sonntag mit Thomas gesprochen, das Thema ist vom Tisch. Wir haben das fast ohne Worte erledigt. Wir sind wieder richtig gute Freunde.“

Auch Müller hatte am Montag bereits erklärt, dass die Sache für ihn erledigt sei. Sportdirektor Christian Nerlinger sprach von einem „Vier-Augen-Gespräch unter Männern. Das Thema ist vom Tisch“, sagte er in der Münchner tz: „Arjen ist ein absolut positiver Faktor für unsere Mannschaft. Das Team hat das intern geregelt.“ Deshalb werde es auch keine Geldstrafe für Robben geben.

Robben war dem deutschen Nationalspieler nach dem 3:1-Erfolg des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Samstag bei Werder Bremen an die Gurgel gegangen. Während der Partie hatte Müller in Richtung Robben einige Male wegen der angeblich zu eigensinnigen Spielweise des Niederländers wild gestikuliert, was dieser als „respektlos“ bewertete.

Doch Nerlinger will sich auf gar keine Diskussion die Spielweise von Robben betreffend einlassen. „Arjen ist über jegliche Diskussion erhaben. Es ist doch bekannt, was er für uns geleistet hat. Er muss sein Spiel nicht umstellen oder ändern“, sagte Nerlinger. Natürlich gebe es Situationen, „wo Mitspieler lieber den Ball hätten. Aber Arjen darf und muss es weiter selbst probieren“.

Derweil lobte der Sportdirektor den neuen Spielführer Philipp Lahm und dessen Stellvertreter Bastian Schweinsteiger, die nach dem Sieg in Bremen in einem Münchner Edel-Restaurant einen Teamabend organisiert hatten: „Philipp und Bastian machen das in dieser exponierten Position erst kurze Zeit, aber sie machen einen ausgezeichneten Job.“

SID

 

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