FC Bayern Ribéry muss wieder zunächst auf die Bank

Im Testspiel gegen Ingolstadt durfte er ran, gegen Mainz sitzt Franck Ribéry erst einmal nur auf der Bank. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

MÜNCHEN - Bayern-Coach van Gaal bringt den Franzosen gegen Mainz nur als Joker: „Er ist nicht fit“

 

Es ist nicht sonderlich verwunderlich, dass Louis van Gaal auf Fragen nach Franck Ribéry allmählich etwas gereizt reagiert. „Sie müssen nach der Mannschaft fragen, nicht immer nur nach Ribéry", entgegnete der Bayern-Coach auf die obligate, da zwingende Frage nach der aktuellen Form und Fitness des französischen Rekonvaleszenten. Van Gaal weiter: „Das haben Sie selbst gesehen, dass er noch nicht so weit ist." Im Trainingsspiel am vergangenen Dienstag gegen den Drittligisten FC Ingolstadt (2:0) war der Franzose schon nach einer Stunde vom Feld Richtung warme Dusche getrabt. Und so analysierte van Gaal im Hinblick auf die Partie am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FSV Mainz 05: „Ich denke, dass er nicht fit ist. Das dauert noch."

Also wieder nichts mit der Wiedervereinigung von Rib & Rob in der Startelf. Jungstar Thomas Müller wird's freuen, denn er wird seinen Stammplatz wohl behalten dürfen. Ribéry fällt dagegen die Joker-Rolle zu. Sein Trainer macht sich ein wenig Sorgen um den dauerverletzten Flügelflitzer: „Es ist auch nicht gut für Franck, dauernd zu lesen, dass er nicht fit ist. Er weiß, dass er nicht fit ist.“ Nach dem Trainingskick gegen Ingolstadt hatte Ribéry noch gehofft, 75 Minuten spielen zu können. Aber van Gaal sagt: „Es geht um die Mannschaft, nicht um Einzelspieler. Wir brauchen fitte Spieler. Es wäre auch nicht gut für die Bundesliga, wenn ein Spieler, der zwei Monate lang verletzt war, direkt wieder spielen würde.“

Thomas Becker

 

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