FC Bayern Knöchel verletzt: Rooney fällt fürs Rückspiel gegen Bayern aus.

Wayne Rooney wird von Betreuern vom Platz geführt. Foto: sampics

Manchesters Star muss zwei bis vier Wochen pausieren. Doch England ist erleichtert, weil er bis zur WM wieder fit ist.

 

LONDON Ganz England ist ein Krankenhaus. Und die gesamte Bevölkerung, seit David Beckhams Achillessehnenriss in der Rolle von Pflegern und Schwestern, schrie am Dienstagabend als Wayne Rooney, der beste Kicker des Landes, sich verletzt hatte, laut auf: Oh my god! Not another one!

Quasi als Kollateralschaden des enormen Antrittes und des Kraftmeierdribblings von Mario Gomez war Rooney kurz vor dem 2:1-Siegtreffer durch Ivica Olic am Boden liegen geblieben, am knöchel verletzt. Kurz vor Mitternacht humpelte er auf Krücken aus der Allianz Arena, seinen lädierten rechten Fuß in einen provisorischen Gips gepackt. England hält den Atem an. „Bitte lass das nicht den Moment sein, in dem Englands WM-Traum stirbt“, titelte die „Daily Mail“. „Betet, dass Roo es schafft! England erlebte gestern Nacht den größtmöglichen WM-Albtraum", schrieb die „Sun“.

Doch am Mittwochnachmittag kam die Entwarnung. Die Knöchelverletzung des Top-Torjägers von Manchester United ist weniger schlimm als befürchtet. Die Diagnose: eine Verstauchung. Dennoch muss Rooney zwei bis vier Wochen pausieren. Der aktuell beste Torjäger Europas fehlt dem englischen Meister somit im Spitzenspiel der Premier League am Samstag gegen Chelsea und im Rückspiel gegen die Bayern am Mittwoch. Pech für ManU, gut gelaufen für England. In Südafrika wird Rooney im Einsatz sein.

Im Rückspiel muss Sir Alex Ferguson auf den Top-Stürmer verzichten, der Ex-Leverkusener Dimitar Berbatov soll Rooney ersetzen. „Die sind abhängig von ihrem Star. Bei uns ist das nicht so“, sagte Bayerns Hamit Altintop. Und Louis van Gaal stellte knapp fest: „Rooney ist der beste Spieler von Manchester United.“ ps

 

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