Mit Jörg Schmadtke vom VfL Wolfsburg äußert sich der nächste Konkurrent zum FC Bayern. Er fordert die Bundesliga dazu auf, nicht von vornherein vor dem Rekordmeister zu kuschen. Und er erklärt, warum eine Abschaffung von 50+1 kein Mittel für mehr Wettbewerb sei.

Wolfsburg/München - Wer bietet dem FC Bayern Paroli in der Bundesliga? Bei der Suche nach Kandidaten fällt sicher nicht gleich der Name VfL Wolfsburg.

Geht es nach dem Geschäftsführer Sport der Niedersachsen, soll sich das jedoch langfristig wieder ändern. "Die Bereitschaft haben wir immer, ein ernsthafter Bayern-Jäger zu sein. Aber zunächst müssen wir uns deutlich stabilisieren", erklärte Schmadtke in der Länderspielpause dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Gegenwehr gegen den FC Bayern

Mehr noch: Der 54-Jährige fordert die Bundesliga-Konkurrenz zur Gegenwehr gegen den Rekordmeister auf. "Alle sollten den Wettkampf mit Bayern aufnehmen", meinte er. Schmadtke bezweifelt indes, dass einzig durch die Abschaffung der 50+1-Regel der FC Bayern im nationalen Wettbewerb wieder eingeholt werden könnte.

Den aktuell zweiten Platz nach zwei Siegen zum Saisonstart sieht Schmadtke als Momentaufnahme, von Europapokal-Träumereien hält er nicht viel: "Wir kommen aus zwei Jahren Relegation. Das geht mir alles ein bisschen zu schnell, nach zwei Spieltagen vom internationalen Wettbewerb zu sprechen."

Erst recht bis zur Konkurrenzfähigkeit mit den Bayern ist es ein ewig weiter Weg.

Im Video: Schmadtke - 50+1 bremst Bayern nicht

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