FC Bayern in Frankfurt Heynckes will sich vom Erfolg nicht blenden lassen

Jupp Heynckes steht mit dem FC Bayern in der Bundesliga kurz vor dem Gewinn der Herbstmeisterschaft. Foto: firo/Augenklick

Jupp Heynckes stapelt tief. Nach den Lobeshymnen für den Sieg des FC Bayern in der Champions League gegen Paris St.-Germain gegen Paris setzt der Triple-Coach einen deutlichen Kontrapunkt.

 

München - Trainer Jupp Heynckes will sich vom aktuellen Erfolg des FC Bayern unter seiner Regie nach wie vor nicht blenden lassen. Dies betreffe auch das 3:1 in der Champions League gegen Paris St.-Germain am vergangenen Dienstag, betonte er.

"Ich lasse mich nicht davon beeinflussen, dass nun exorbitant gelobt und über die Schwächen hinweggesehen wird."

Heynckes ergänzte vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15:30 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker) bei Eintracht Frankfurt, er sei nach wie vor der Meinung, "dass wir unseren Leistungszenit noch nicht erreicht haben, dass wir uns in einigen Bereich verbessern können und müssen". Er sei "bis dato bin ich nicht zufrieden", er sei auch der Ansicht, "dass da noch Spielraum nach oben ist".

Beim Wechsel von der Champions League zurück in den Alltag der Bundesliga erwartet Heynckes am Samstag keine Probleme. "Ich denke, dass meine Spieler so professionell sind zu wissen, dass die Bundesliga unser Kerngeschäft ist", sagte er. "Es ist das erste Ziel des FC Bayern, nach 34 Spieltagen ganz oben zu stehen und entsprechend werden wir das Spiel auch angehen."

Heynckes zollt Frankfurt Respekt

Heynckes wird in Frankfurt auf den offensichtlich doch nicht ernsthaft angeschlagenen Kingsley Coman zurückgreifen können. Zugleich kündigte er am Freitag an, dass Jerome Boateng, Javi Martinez, Arturo Vidal und Thomas Müller, die am Dienstag gegen Paris nicht zur ersten Elf gehört hatten, "normalerweise" in die Stammmannschaft zurückkehren würden.

Vor Frankfurt und Trainer Niko Kovac hat Heynckes derweil großen Respekt. Die Eintracht sei "eine wirklich gut strukturierte Mannschaft, laufstark, kampfstark, bissig", das sei die Handschrift von Kovac. "Er macht einen richtig guten Job, unaufgeregt, fachlich, klare Analysen, also das gefällt mir schon, muss ich ganz ehrlich sagen", ergänzte Heynckes.

 

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