FC Bayern in der Krise Wie ein flapsiger Spruch Thomas Müller jetzt einholt

Weltmeister beim FC Bayern: Thomas Müller. Foto: imago/ULMER Pressebildagentur

Thomas Müller ist für seine flapsigen Sprüche bekannt. Im Zusammenhang mit Niko Kovac könnte der Weltmeister diesmal aber zu weit vorgegriffen haben.

 

München - Immer einen lockeren Spruch auf Lager. Das ist Thomas Müller, wie ihn die Fußball-Fans über München hinaus kennen. 

Doch einer dieser Sprüche könnte Müller jetzt einholen. Wenn, ja wenn Niko Kovac die Krise beim FC Bayern nicht in den Griff bekommt - und um seinen Job bangen muss.

Müller-Witz bei Heynckes-Verabschiedung

Ein Rückblick: Im Mai verabschiedete der Rekordmeister Ex-Trainer Jupp Heynckes nach dessen "Rettungsmission" in den endgültigen Ruhestand. Die Mannschaft überreichte dem 73-Jährigen seinerzeit eine Collage mit persönlichen Widmungen.

Und Müller schrieb darauf: "Danke Trainer...wir sehen uns im Oktober!" Es war ein nicht ganz ernst gemeinter Seitenhieb, hatte Heynckes den - bis auf eine Bundesliga-Meisterschaft - glücklosen Carlo Ancelotti schließlich just im Oktober 2017 abgelöst. Und die Bayern zur sechsten Meisterschaft in Folge geführt.

Nun, fast genau ein Jahr später, stecken die Münchner nach vier Spielen ohne Sieg und insbesondere dem letzten blutleeren Auftritt gegen Gladbach (0:3) wieder in der Krise. Und drohen in diesem Jahr den quasi obligatorischen Meistertitel zu verspielen. (Lesen Sie auch - Thomas Müller fordert: "Müssen die Situation jetzt annehmen")

Muss Kovac bald gehen?

Der Kroate erklärte jüngst, die Mechanismen der Branche zu kennen. Über die sozialen Medien machen bereits Tweets die Runde, in denen auf eine mögliche Rückkehr Heynckes' Bezug genommen wird. Die wohl diesmal wirklich ausgeschlossen sein dürfte.

Dass es bei den Bayern nicht rund läuft, liegt auch an Müller. Der 29-jährige Nationalspieler wurde nach ganz schwacher Leistung (AZ-Note 5) gegen Gladbach zur Pause ausgewechselt, hatte nur zwei Torschüsse, 15 gespielte Pässe und 23 Ballkontakte. Wettbewerbsübergreifend hat der Weltmeister ferner seit sieben Spielen nicht mehr getroffen und auch keinen Assist mehr gegeben.

Flapsig kann man diese Bilanz sicher nicht mehr nehmen.

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