FC Bayern im Pokalfinale Schweinsteiger: Triple? Quadruple!

"Die Mannschaft ist sehr gierig nach dem Pokal", sagt Bastian Schweinsteiger. Schließlich eröffne der auch Chancen auf den vierten Titel der Saison.

Bastian Schweinsteiger über...

...den Stellenwert des Pokalfinals:

„Es ist sehr, sehr wichtig. Es sind immer wunderschöne Abende in Berlin, ein ganz besonderes Erlebnis. Die eine Seite wird rot sein, die andere weiß – das passt. Wir hoffen auf ein besseres Ende als letztes Jahr. Wir werden alles dafür tun. Ich bin sehr motiviert, das Spiel zu gewinnen und wieder dort zu feiern.“

...die Umstellung von Wembley auf Berlin:

„Klar schaffen wir das. Die Mannschaft ist sehr gierig nach dem Pokal. Natürlich war das in London etwas extrem Besonderes, wir haben auch gut gefeiert. Aber der Fokus ist da, in der Kabine sagt jeder, dass er dieses Spiel gewinnen will.“

...die historische Titelsammlung:

„Triple? Das ist ja die Chance auf den vierten Titel, den Supercup darf man nicht vergessen! Wir müssen das Spiel hochkonzentriert angehen. Stuttgart wird sich sagen: In einem Spiel ist alles möglich – und da haben sie es nicht Unrecht. Mit einem Fehler kann man 0:1 hinten liegen und das Spiel verlieren. Ich bin zwar überzeugt, dass wir alle konzentriert sein werden, aber man weiß es nie zu hundert Prozent.“

...den Abschied von Jupp Heynckes:

„Es ist eine besondere Motivation für alle Spieler, dem Trainer einen gebührenden Abschluss zu verschaffen. Ich habe ihn diese Woche ganz normal erlebt. Wie immer sehr fokussiert, konzentriert. Das was er sagt, hat Hand und Fuß. Es gilt nur noch, die Geschichte abzurunden. Er hat den DFB-Pokal als Trainer noch nicht gewonnen. Jetzt versuchen wir, ihn zu holen. Nicht nur für Bayern München, sondern auch für ihn.“

...seinen sechsten DFB-Pokal-Titel – damit würde er mit Oliver Kahn als Rekordsieger gleich ziehen:

„Wusste ich gar nicht! Schön, dass ich die Möglichkeit habe. An die einzelnen Rekorde denke ich aber nicht.“

...den Gegner:

„Stuttgart hat die Chance, etwas ganz Großes zu erreichen. Sie werden alles tun, um uns wehzutun. Wir müssen unsere Abläufe finden, die Automatismen. Wenn wir unser Potenzial auf den Platz bringen, wird es schwer, uns zu schlagen.“

...das Bewusstsein, Champions-League-Sieger zu sein:

„Man hat’s am nächsten Morgen realisiert. Es war ein sonniger Morgen. Da habe ich es sehr genossen, aufzustehen. Man wird es im Urlaub schon noch mehr realisieren. Jetzt steht’s aber eher hintenan – das Spiel in Berlin ist schließlich mehr als nur ein normales DFB-Pokal-Endspiel. Wir wollen diesen Titel.“

...Dante:

„Das wäre der absolute Wahnsinn, wenn Spieler nicht so ein Finale spielen können, weil irgendwelche Leute Fehler gemacht haben. Ein Spieler arbeitet das ganze Finale darauf hin, so ein Finale zu spielen. Das man ihm die Chance vielleicht nimmt, so ein Finale zu spielen, wäre der absolute Wahnsinn...“

...einen Neustart nach der Saison:

„Vergessen was war, wird man nicht. Doch trotz der extremen Erfolge, die wir hatten, sehe ich noch Möglichkeiten, noch besser Fußball zu spielen. Hört sich blöd an, aber andere Mannschaften werden auch noch besser werden.“

...das Spiel gegen Dortmund:

„Selbst nach dem 1:1 war ich überzeugt, dass wir das Spiel gewinnen können. Wir haben von Minute zu Minute mehr Zugriff aufs Spiel bekommen. Ich habe in den Gesichtern der Spieler gesehen, dass jeder wollte.

...Javi Martínez:

„Er kommt als Mensch sehr gut an. Nicht nur bei mir, auch innerhalb der Mannschaft. Er kam von einem Verein, der noch nicht auf diesem Level gespielt hat, deswegen war es für ihn schwieriger, reinzufinden. Er musste sich erst mal an das Spielsystem gewöhnen, hat das aber sehr schnell verinnerlicht. Das zeigt, dass er ein intelligenter Spieler ist. Wie er die Zweikämpfe angeht, ist etwas ganz Besonderes.“

 

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