FC Bayern Hoeneß: "Ich war nie in der Kabine"

Kurz vor dem CL-Rückspiel klärt Uli Hoeneß, Präsident der Bayern, in Zürich das Kabinen-Gerücht vom Hinspiel auf. Foto: dpa

Bayern-Präsident Uli Hoeneß klärt das Rätsel um seine vermeintliche Wutrede beim Playoff-Hinspiel der CL gegen den FC Zürich: "Ich war nie in der Kabine".

 

Zürich - Uli Hoeneß hat das Rätsel um seine vermeintliche Wutrede in der Halbzeitpause des Playoff-Hinspiels zur Champions League gegen den FC Zürich aufgeklärt. „Ich war nicht in der Kabine“, sagte der Präsident von Fußball-Rekordmeister Bayern München dem „Blick“: „Ich habe das in 30 Jahren als Manager nie gemacht, als ich ganz nah dran war. Und werde es auch jetzt nicht machen und die Autorität des Trainers untergraben.“

Nach dem 2:0 gegen die Schweizer hatte es Berichte gegeben, dass Hoeneß die Mannschaft in der Halbzeitpause mit einer Ansprache aufgerüttelt habe. Der Bayern-Chef räumte im Interview auch ein, sehr emotional und sehr nervös gewesen zu sein: „Sollte Bayern in einem Jahr, wo das Finale der Champions League in unserem Stadion stattfindet, nicht dabei sein, wäre das eine Katastrophe für Verein, Spieler, Fans, Image.“

Trotzdem sei er aber nur im Kabinentrakt, nicht in der Kabine direkt gewesen. „Ich bin einfach runtergegangen, weil ich Ruhe haben wollte. Ich war in einem Nebenraum und es war reiner Zufall, dass Arjen Robben dort nebenan auf der Massagebank lag, weil er behandelt wurde“, sagte Hoeneß: „So kam es zu unterschiedlichen Aussagen. Aber ich habe nur mit Christian Nerlinger und Hermann Gerland gesprochen, nicht zum Team.“ dapd/bec/szu

 

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