FC Bayern Hitzfeld warnt: "Da möchte ich nicht Trainer sein"

Anweisung für den Neuen: Pep Guardiola (r.) mit Douglas Costa Foto: firo/Augenklick

Beim FC Bayern feiert Arjen Robben sein Trainings-Comeback. Auch Franck Ribéry soll bald wieder spielen. In Pep Guardiolas Mittelfeld wird das Gedränge noch größer. Ottmar Hitzfeld warnt den Trainer.

 

München - Arjen Robben ist zurück: Der Superstar von Bayern München absolvierte am Mittwoch erstmals wieder eine volle Einheit mit der Mannschaft. Bei strömenden Regen trainierte der 31 Jahre alte Niederländer mit dem Münchner Rumpfteam ohne Probleme und wird Trainer Pep Guardiola im Bundesligaspiel bei Werder Bremen am 17. Oktober wohl wieder zur Verfügung stehen. Robben fällt seit Anfang September wegen einer Adduktorenverletzung aus.

Was das für Guardiola bedeutet, ist klar: Der Coach wird bald noch mehr Optionen in seinem Team haben. Vor allem auf den Außenbahnen, wo die Neuzugänge Douglas Costa und Kingsley Coman die Weltstars Robben und Franck Ribéry prächtig vertreten.

In der "Sport-Bild" spricht nun Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld über das Außenbahn-Gedränge beim Rekordmeister. "Wenn jemand vor einem halben Jahr prognostiziert hätte, dass sich der Ausfall von Ribéry und Robben nicht bemerkbar macht, hätte man das nicht für möglich", sagt der frühere Erfolgscoach - und spricht gleichzeitig eine Warnung an Guardiola aus: "Wenn alle vier fit sind, bereitet das Guardiola sicher Kopfschmerzen. Da möchte ich nicht Trainer sein."

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte nach dem 5:1 gegen Dortmund am Sonntag die Hoffnung geschürt, dass die schon sieben Monate währende Leidenszeit von Ribéry bald ein Ende haben könnte. Der 32 Jahre alte Franzose steigt möglicherweise nach der Länderspielpause wieder ins Training ein.

Auch Medhi Benatia dreht nach überstandener Oberschenkelverletzung schon wieder seine Runden an der Säbener Straße.

 

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