FC Bayern Hitzfeld: "Hoeneß-Rückkehr als Präsident möglich"

Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß Foto: dpa

Ottmar Hitzfeld hält ein Comeback von Uli Hoeneß als Präsident für vorstellbar. Der Ex-Bayern-Trainer glaubt an Guardiolas Verbleib in München - und erklärt die neue Bayern-Achse.

 

München - Im Interview mit "eurosport.de" äußerte sich der frühere Erfolgstrainer des FC Bayern zu verschiedenen Themen.

Ottmar Hitzfeld über:

... eine Zukunft von Uli Hoeneß als Bayern-Präsident: "Es ist möglich. Diese Entscheidung wird er aber erst nächstes Jahr treffen. Dafür ist es jetzt noch zu früh. Er ist sich nicht zu schade, jetzt im Nachwuchsbereich aktiv zu sein. So ein Projekt anzupacken und voll durchzuziehen - das ist hundert Prozent Uli. Er macht auf mich einen guten Eindruck, wirkt gefestigt."

... Pep Guardiola: "Ich wünsche es mir und ich glaube auch, dass er weitermacht. Er ist jetzt im dritten Jahr und zeigt keinerlei Abnutzungserscheinungen. Er hat Bayern seinen Stempel aufgedrückt, ist Baumeister des Erfolgs, lässt wunderbaren Fußball spielen und wird dieses Jahr wieder Titel holen. Er wirkt immer noch sehr gierig, engagiert, mit hundert Prozent bei der Sache. Er ist voll in seinem Element. Warum sollte er nicht bleiben?"

... die neue Bayern-Achse: "Ich würde sagen: Neuer-Boateng-Müller, das sind für mich die aktuellen Typen, Leistungsträger im Zentrum des Spiels. Neben Lahm natürlich, der immer noch die Stütze des Teams ist, und Lewandowski, der einen Lauf hat."

... Robert Lewandowskis Jagd nach Gerd Müllers 40-Tore Rekord: "Das verlangt eigentlich schon überirdische Kräfte, denn Gerd Müller war einmalig. Aber wer hätte gedacht, dass Lewandowski fünf Tore in neun Minuten oder zehn Tore in einer Woche schießen kann? Er wird gefüttert mit Vorlagen, die Mannschaft spielt für ihn. Je nachdem, wie sich die Meisterschaft entwickelt, kann er an diese Marke rankommen."

 

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