Nach der Machtdemonstration des FC Bayern beim VfB Stuttgart erklärt Michael Reschke, Boss der Schwaben, die Münchner zum Dauer-Meister. Hasan Salihamidzic reagiert hingegen zurückhaltend.

Stuttgart - Einst arbeitete er als Kaderplaner und Transferchef unter Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge beim FC Bayern. Nach der Pleite seines VfB Stuttgart (0:3) gegen die Münchner huldigte Sportvorstand Michael Reschke dem ehemaligen Arbeitgeber.

Reschke erklärt FC Bayern zum Meister

"Die Bayern werden dieses Jahr, nächstes Jahr und übernächstes Jahr Meister", erklärte Reschke nach dem Spiel in der Mixed Zone der Mercedes-Benz-Arena.

Gleichzeitig kritisierte der VfB-Boss seine Mannschaft für deren mutlosen Auftritt gegen den Rekordmeister deutlich. "Die Münchner waren von Anfang an klar überlegen. Das ist überhaupt keine Frage. Alleine das Eckballverhältnis spricht Bände. Uns war klar: Wenn die Bayern mit voller Kapelle spielen und richtig Gas geben, ist es unheimlich schwierig, gegen sie zu punkten", sagte Reschke geknickt. "Heute waren sie uns in allen Belangen überlegen."

Reschke meinte, dass die Schwaben zu tief gestanden seien. "Wenn man das Bestreben hat, zuhause zumindest unentschieden zu spielen, muss man was anderes bieten", erklärte er: "Da muss man mutiger spielen und mehr nach vorne rücken. Das hat heute gefehlt."

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Salihamidzic reagiert verhalten

Auf die Gratulation zum Meister-Abo reagierte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic indes verhalten. "Das ist harte Arbeit, unser tägliches Brot. Dafür trainieren wir jeden Tag", sagte der Bosnier, der sich zudem über die harte Gangart der Schwaben beschwerte.

Salihamidzic wollte von vorgezogenen Meisterschaftskomplimenten weiter nichts wissen. "Es ist ein Kompliment, ja", sagte er: "Aber wir arbeiten jeden Tag dafür."

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