FC Bayern gegen Hannover 96 Allianz Arena: Spot für mehr Zivilcourage wird gezeigt

Regisseur Marcus H. Rosenmüller bedankt sich bei den Komparsen am Chinesischen Turm. Foto: Daniel von Loeper

Beim Bayern-Spiel am Samstag läuft Marcus H. Rosenmüllers Social-Spot „München schaut hin“. Anlass ist das 20. Jubiläum von Lichterkette e.V..

 

FRÖTTMANING Samstagabend in der Allianz Arena. Vor 71000 Zuschauern setzt der FC Bayern mit einem 5:0 gegen Hannover 96 nicht nur ein sportliches Zeichen. Auch in Sachen Zivilcourage wird der Verein deutlich.

So lief zur Halbzeit auf den beiden Großleinwänden zum ersten Mal der Social-Spot „München schaut hin“ von Marcus H. Rosenmüller. Seine Botschaft: Bei Gewalttaten nicht wegschauen, sondern gemeinsam hinsehen – und beherzt eingreifen.

Rosenmüller produzierte den Kurzfilm anlässlich des 20-jährigen Bestehens des gemeinnützigen Vereins Lichterkette e.V. Der geht zurück auf die erste deutsche Lichterkette am 6. Dezember 1992: 400000 Münchner gingen damals mit Kerzen in der Hand auf die Straße und protestierten so gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus. Seitdem engagiert sich der Verein in Projekten und Aktionen für Flüchtlinge und Migranten.

„München schaut hin“ wurde unter anderem am Chinesischen Turm und am Viktualienmarkt gedreht. Zahlreiche Münchner und Promis wie Christian Ude, die Sportfreunde Stiller und Iris Berben machten mit (die AZ berichtete). Ab 2013 soll der Spot im Kino und auf Infoscreens in den U-Bahn-Stationen laufen.

Bereits vor Anpfiff am Samstag hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß als Kuratoriumsvorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung 20 Menschen geehrt. Die haben die Botschaft des Spots schon in die Tat umgesetzt. Und durch ihr couragiertes Eingreifen anderen Mensche geholfen.

 

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