FC Bayern Franz spricht vor bei Ribéry

Fuß hoch: Franck Ribéry durfte sein lädiertes Sprunggelenk auf der Ehrentribüne im Beisein von Uli Hoeneß schonen. Foto: M.I.S.

Der Franzose pausiert. Die Bayern-Bosse planen unverdrossen mit ihm für die Zukunft.

 

MÜNCHEN Es war eine Fangfrage, doch Christian Nerlinger antwortete geschickt. „Ist Arjen Robben der beste Spieler der Liga?“, wurde Bayerns Sportdirektor nach dem 2:1 gegen Freiburg gefragt. Sein Konter: „Wir haben ja mit Franck Ribéry noch einen zweiten Superspieler, er wird bald wieder fit sein.“

Am Samstagabend pausierte der Franzose wieder einmal, diesmal nach Absprache mit Trainer Louis van Gaal, der ihm die Pause schon nach dem 2:3 in Florenz zugesichert hatte. Die Sprunggelenkblessur setzt Ribéry sehr zu, ein regelmäßiges Training ist nicht möglich – was ihm aufs Gemüt schlägt. Am Wochenende schuftete er insgesamt drei Mal an der Säbener Straße mit Reha-Trainer, „eine Belastung ohne Widerstand“ (van Gaal) als Aufbauhilfe.

Beim Auswärtsspiel kommenden Samstag in Frankfurt soll Ribéry wieder dabei sein.

Und noch viel länger. „Franck hat eine große Bedeutung für den FC Bayern. Ich habe ihm vor dem Spiel gesagt, dass es ein anderer FC Bayern ist, seitdem er da ist. Und seitdem Arjen Robben da ist, ist es wieder eine Steigerung. Wir brauchen Spieler wie Robben und Ribéry“, sagte Ehrenpräsident Franz Beckenbauer und fügte in der „Welt“ hinzu: „Wir sollten uns schon weit aus dem Fenster lehnen, um ihn zu halten.“ Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge wiederholt derzeit immer wieder: „Ich bin optimistisch, dass Franck bleibt.“ Doch bis dato gab es noch keine Verhandlungen.

„Wenn Ribéry bleibt, wäre das phantastisch“, sagte van Gaal im „ZDF“, „da es nicht so viele gute Flügelspieler in der Welt gibt und wir zwei der Besten in Europa haben.“ Plus Toni Kroos, der „definitiv zum 1. Juli“ (Rummenigge) aus Leverkusen zurückkommt. ps

 

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