FC Bayern: Fanklubbesuch Hoeneß-Traum: "Wohlhabendster Klub der Welt"

Uli Hoeneß beim Besuch bei den "Oiztaler Mammuts Emmading" Foto: dpa

Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, ruft angesichts des Vorsprungs in der Liga zur "besinnlichen Weihnacht" auf: "Das heißt aber noch lange nicht, dass wir uns jetzt auf die faule Haut legen dürfen."

 

München - Der Weihnachtsmann wartete vor der Tür, drinnen spielte eine Blakapelle den "Stern des Südens" auf. Uli Hoeneß muss sich am Sonntag beim Besuch des Fanklubs "Oiztaler Mammuts Emmading" hinter Altötting vorgekommen sein wie im Bayern-Himmel.

Drinnen, in der Halle, meinte Hoeneß dann: "Wir können sehr zufrieden sein, besinnliche Weihnachten feiern. Wir haben keinen Streit, wir haben keine Auseinandersetzungen."

Und: "Wir wären mit dem Herbstmeistertitel alleine schon froh gewesen - dass es ein deutlicher Vorsrpung geworden ist, freut uns umso mehr. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir uns jetzt auf die faule Haut legen dürfen."

Trotz der blendenden Aussichten warnt das Vereinsoberhaupt aber vor Überheblichkeit. "Es gibt überhaupt keinen Grund für Arroganz und Nachlässigkeiten", sagte Hoeneß, kann sich aber selbst nicht daran halten.

Ein wenig Spott für den kleineren Stadtrivalen TSV 1860 darf es dann doch sein: "Es muss auch Minderheiten in unserem Land geben." Solange man oben stehe, spiele es keine Rolle, wer unter einem sei, findet Hoeneß.

Dem Bayern-Präsidenten gefallen solche Trips an die Basis, das konnte man ihm ansehen: "Da kann man nicht oft genug hingehen, sowas ist wie unser Zaubertrank. Alles, was wir tun, tun wir für diese Leute."

Wirtschaftlich hatte der 60-Jährige wie schon vor nicht einem Monat auf der Jahreshauptversammlung nur Positives zu berichten. Wenn in fünf bis sechs Jahren die Allianz Arena abbezahlt sei, "dann wird es so sein, dass der FC Bayern wahrscheinlich einer, vielleicht der wohlhabendste Klub auf der ganzen Welt ist".

Kurzum: "Die wirtschaftliche Situation des FC Bayern war nie besser als jetzt." Am Ende stellte Hoeneß allen 240 Mitgliedern der Mammuts noch ein Autogramm aus.

 

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