FC Bayern ein Jahr nach WM-Start Götze: Das Siegtor in Rio war "ein Segen"

Der Moment seines bisherigen Fußballer-Lebens: Bayern-Profi Mario Götze erzielt im WM-Finale gegen Argentinien das Siegtor für die DF-Elf. Foto: dpa

Heute vor einem Jahr begann die WM in Brasilien. Für Bayern-Star Mario Götze war es das Turnier schlechthin, danach wurde es schwierig: "Wichtig ist, dass ich für mich selbst meinen Weg finde."

 

München - Trotz einer schwierigen Spielzeit bei Bayern München hat WM-Held Mario Götze sein Selbstvertrauen nicht verloren.

"Wichtig ist, dass ich für mich selbst meinen Weg finde, aber natürlich ist mein Anspruch, losgelöst von meinem Alter, dass ich bei solchen Spielen auch auf dem Platz stehe", sagte der Mittelfeldspieler im Interview der "Bild"-Zeitung (Freitag) im Rückblick auf die Duelle gegen den FC Barcelona im Champions-League-Halbfinale, in denen er jeweils erst in der Schlussphase eingewechselt worden war.

Sein Tor im WM-Finale von Rio de Janeiro gegen Argentinien bezeichnete Götze als "Segen".

"Jeder, der Fußball und eine Weltmeisterschaft spielt, will dieses Tor machen und dann diesen Titel holen. Das Tor als Fluch zu bezeichnen, käme mir niemals in den Sinn", sagte der 23-jährige Nationalspieler.

Bundestrainer Joachim Löw hatte den Mittelfeldspieler im Finale mit den Worten angestachelt: "Zeig der Welt, dass du besser bist als Messi".

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Ein Duell möchte Götze daraus aber nicht ableiten. "Man muss diesen Satz richtig einordnen. Der Trainer wollte mich für dieses spezielle Spiel, für diese spezielle Situation motivieren. In dem Moment hat er das geschafft. Man darf aus diesem Satz keinen generellen Vergleich mit Messi und mir ziehen", betonte er.

Auf die Frage, warum er manchmal irgendwie gehemt wirke, antwortete Götze: "Das ist vielleicht eine Wahrnehmung, die einige Leute von außen haben. Privat bin ich ein ganz normaler, lustiger Kerl."

 

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