FC Bayern Django Asül rechnet ab

Papa Dutt, die Stützräder und Bayerns Krisenbewältigung: Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jeden Samstag das Geschehen beim FC Bayern. Foto: AZ

Papa Dutt, die Stützräder und Bayerns Krisenbewältigung: Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert jeden Samstag das Geschehen beim FC Bayern.

 

Es wird eigentlich viel zu viel rumgemeckert an der Säbener Straße. Gut, der FC Bayern hatte schon bessere Phasen. Aber unter dem Strich ist es immer noch eine luxuriöse Ausgangssituation: Mit Basel wartet ein dankbarer Gegner am Dienstag.

Und am Samstag wird sich auch Babbel seine Zukunft nicht verbauen, indem er einen potenziellen Arbeitgeber verärgert. Zumal auch Gladbach und Schalke langsam zu Normalform finden und den Anstandsabstand auf die Bayern solide halten wollen. In Sachen Krisenbewältigung sollten sich Beckenbauer, Hoeneß & Co. deshalb lieber eine dicke Scheibe von Bayer Leverkusen abschneiden.

Nach dem 1:7 hörte sich Trainer Dutt an wie ein stolzer Papa, dessen Sohn erstmals ohne Stützräder geradelt und gegen die Garage gedonnert ist. Und wer Bayer-Chef Holzhäuser beim Bankett hörte, hätte glatt meinen können oder dürfen, die Werkself hätte soeben die 1:3-Heimschlappe durch ein souveränes 5:0 mehr als wettgemacht.

Bevor irgendwer nun den Kübel der Häme über diese selektive Wahrnehmung ausschüttet: Wo bitte steht geschrieben, dass Vereinsfunktionäre die Lage objektiv betrachten müssen? Wer Bayern 2:0 schlägt, hat das Recht, Spielball von Messi zu werden. Auch eine Art Bonus.

 

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