FC Bayern Das Bayern-Zeugnis

Franck Ribéry bejubelt sein Kopfballtor zum 6:3 in Stuttgart und freut sich auf möglichst viele Titel in 2011. Foto: dapd

MÜNCHEN - Nach dem versöhnlichen Abschluss, dem 6:3 im Pokal, vergibt die AZ Jahresnoten für die Bayern. Die beste Note geht an den Sportdirektor, die Abwehr ist versetzungsgefährdet.

 

Die Herren hattenaber auch ihren Spaß. Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneßund Karl Hopfner kamengar nicht mehr hinterher.Wenn sie sich umdrehten, umauf den Bildschirmen der Logenim Stuttgarter Stadion dieTore anzuschauen, fiel hinterihrem Rücken schon wiederder nächste Treffer. 6:3! Einsmehr als beim 5:3 in der Liga– zum Schießen!

„Vielleicht hat der Kalle einenWitz erzählt“, sagte PräsidentHoeneß über die guteStimmung beim Einzug ins Pokal-Viertelfinale. Und diesechs Gegentreffer an vier Tagenin zwei Slapstick-Partien,in denen die Teams eher Laurelund Hardy, also Dick undDoof, verkörperten? „Wir sindin der Vorweihnachtszeit, dadiskutiert man nicht über Fehler“,sagte Hoeneß undwünschte auf dem Weg zumAusgang selig alle paar Meter„Schöne Weihnachten!“

Schöne Aussichten – die habendie Bayern nach zuletztvier Siegen mit 17:6 Toren (je3:0 gegen Basel und St. Pauli,nun der doppelte Schwaben-Streich). Wieder erstarkt fühlensich die Profis gestärkt füreine legendäre Rückrunde. „Esist das Ziel, alle Punkte zu holen“,sagte Bastian Schweinsteiger,„wir haben die Qualität.Es liegt nur an uns.“

17 Siege bringen 51 Punkte -da würde auch TabellenführerDortmund trotz 14 ZählernVorsprung wohl noch mal insSchlingern kommen. So oderso: Der Unterhaltungsfaktorstimmte im Jahr 2010.

Zu Weihnachten gibt’s dasAZ-Jahreszeugnis: Im Frühjahrwurde nur die PrüfungChampions-League-Finale verhauen,in der Hinrunde dieserSaison nicht besonders gutaufgepasst, vor allem in derLiga zu sehr rumgealbert.Partick Strasser

 

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