FC Bayern Basketball Djordjevics Halbzeit-Ansage

"Wenn wir gewinnen, ist es das für die Spieler wert. Wenn wir verlieren, eher nicht", sagt Djordjevic über den Aufenthalt in Spanien. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der FCBB dreht das Spiel in Murcia und führt nun die Gruppe an. „Unser Einsatz war überragend“

 

Murcia - Von einem Kurzurlaub nahe der Spanischen Ostküste wollte Bayerns Basketball-Trainer Sasa Djordjevic vor dem Spiel gegen UCAM Murcia im Eurocup nichts wissen. „Aber wenn wir gewinnen, ist es das für die Spieler wert. Wenn wir verlieren, eher nicht“, fügte er noch hinzu. Dementsprechend dürften die Münchner nach dem 90:79 Erfolg gegen Murcia noch einen erholsamen Tag unter der spanischen Sonne verbracht haben.

Dabei sah es für die Bayern über lange Strecken der ersten beiden Viertel nicht besonders rosig aus. Fünf Punkte Rückstand waren es im Ersten (23:28), vier zu Halbzeit (43:47). Der Rückstand beim Tabellenführer der Eurocup Gruppe C war dabei vor allem eines: selbst verschuldet. „Ohne die 14 Ballverluste in der ersten Hälfte hätten wir klar geführt“, sagte Djordjevic. „Und das habe ich auch meinen Jungs gesagt: Keine Ballverluste mehr, spielt einfach Basketball.“ Und diese Ansage fruchtete wohl beim Team.
„Wir haben den Einsatz gezeigt, der in solch harten Eurocup-Spielen notwendig ist, vor allem auswärts.“, meinte Kapitän Bryce Taiylor nach Spielende. „Ich bin sehr glücklich, wie wir uns in dieser Atmosphäre zurück ins Spiel gekämpft haben. Unsere Tiefe war am Ende entscheidend.“ Jeder eingesetzte Bayern-Spieler traf. Neben Top-Werfer Maxi Kleber (20) fiel im Schlussviertel vor allem ein Akteur auf: Nick Johnson (16). Auch der Coach lobte seinen Neuzugang: „Nick Johnson hat dann in der zweiten Halbzeit übernommen und sein Talent gezeigt, er war entscheidend.“ So drehten die Bayern das Spiel doch noch zu ihren Gunsten. „Unser Einsatz war überragend“, sagte Djordjevic nach dem 90:79 Erfolg.

Damit reisen die Bayern heute mit der Tabellenführung und der sicheren Achtelfinal-Teilnahme zurück ins kalte Deutschland. Nach Hagen, um genau zu sein. Dort steht nämlich schon am Samstag (18 Uhr) das nächste Bundesligaspiel an.

 

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