FC Bayern Basketball Bryant und Staiger kommen - Benzing bleibt

Star-Center John Bryant, hier im Trikot von Ulm. Foto: dpa

Die Basketballer des FC Bayern basteln am Kader für die neue Saison - schon zwei Zugänge sind nach AZ-Informationen fix.

MÜNCHEN Beim Fan-Fest nach Saisonende hatte Trainer Svetislav Pesic noch ein Ablenkungsmanöver gestartet und erklärt, John Bryant, der Ex-Ulmer und beste Center der Basketball-Bundesliga, passe nicht in sein System. Mittlerweile steht nach AZ-Informationen aber nun dennoch definitiv fest: Bryant wird in der kommenden Saison für den FC Bayern spielen - genauso wie Nationalspieler Lucca Staiger (25, Shooting Guard), der aus Ludwigsburg kommt.

Dass Robin Benzing bei den Bayern bleibt, ist indessen praktisch ebenfalls sicher - Trainer Svetislav Pesic hält sehr viel vom 24-Jährigen, der Flügelspieler soll als deutsches Gesicht des Vereins aufgebaut werden. Und lieferte unter Pesic, trotz einiger Wackler, eine durchaus überzeugende Saison 2012/13 ab.

Zudem sind die Bayern sehr daran interessiert, Aufbauspieler Tyrese Rice (26, Vertrag ausgelaufen) im Verein zu halten. Auch wenn der noch nicht der komplette Aufbauspieler eines absoluten Spitzenteams ist - Pesic ist sich sicher, den außerordentlich flinken Scorer noch weiterentwickeln zu können. Die Chancen auf eine weitere Spielzeit mit Rice stehen sehr gut: Dem hat vor allem imponiert, wie sich der Verein um seinen siebenjährigen Sohn Ashawn kümmerte.

Auf den großen Positionen ist durch die Verpflichtung von Bryant die Zukunft von Jared Homan (30) trotz laufenden Vertrages mehr als gefährdet. Offenbar gibt es im Verein weiter Zweifel an dessen professioneller Einstellung. Lawrence Roberts (30) hat die Bayern zwar sportlich und persönlich überzeugt - anhaltende Knieprobleme hingegen lassen den Verein zweifeln: Verbleib ungewiss.

Den Israeli Yotam Halperin (29) würden die Bayern grundsätzlich gerne weiterverpflichten - ob er bleibt, hängt vor allem davon ab, ob der Verein im Werben um Top-Star Anton Gavel (28) von Meister Bamberg erfolgreich ist. Den der Deutsch-Slowake hat dort noch einen gültigen Vertrag, dass ihn die Bamberger zum Rivalen ziehen lassen, ist äußerst unwahrscheinlich.

 

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