Faustschlag gegen Wolfsburg-Stürmer Steve Pinizzotto in der Kritik: "Gemeingefährlich!"

Er ist - und bleibt - das Enfant terrible der DEL: Strafbank-König Steve Pinizzotto von Meister EHC Red Bull München. Foto: GEPA pictures/ho

Liga-Raubein Pinizzotto steht nach seiner Brutalo-Aktion gegen Wolfsburg am Pranger.

Er ist der Bad Boy, der König der Rüpel on Ice in der DEL. Die Rede ist natürlich von Steve Pinizzotto. Der Stürmer des Meisters EHC Red Bull München ist für seine harte, kompromisslose Spielweise berühmt und für seine Brutalo-Aktionen berüchtigt.

Bei der 3:4-Niederlage der Red Bulls nach Verlängerung bei Vizemeister Grizzlys Wolfsburg brannten bei dem Hitzkopf mal wieder alle Sicherungen durch. Direkt vor dem Siegtreffer der Wolfsburgs hatte Pinizzotto Grizzlys-Stürmer Sebastian Furchner erst einige Crosschecks in den Nacken verpasst, dann aufs Eis gedrückt und festgehalten. Als der Puck im Netz zappelte, folgte ein brutaler Faustschlag ins Gesicht Furchners.

Die Aktion brachte Wolfsburg-Sportdirektor Charly Fliegauf in Rage. "Das war gemeingefährlich! In meiner Mannschaft würde solch eine Type nicht spielen, nicht mal wenn er umsonst spielt, auch nicht mal, wenn er Geld mitbrächte! Ich hoffe, die Liga reagiert, und ich hoffe auch, dass München reagiert", wütete Fliegauf laut WAZ, "Furchner kann sich dabei schwer verletzen. Die Aktion zeigt, welchen Charakter dieser Spieler hat."

Und Pinizzotto ist Wiederholungstäter. 2015, bei seinem ersten Auftritt in der DEL, hatte der Ex-NHL-Star Mannheims Denis Reul einen Kieferbruch verpasst. Und auch sonst haben schon viele Gegner (etwa die Straubinger Sean O'Connor und Mike Cornell) oder die Schlaghärte Pinizzottos erleben müssen.

 

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