Fast-Food-Flaggschiff Münchens Ober-Burger-Meister

Cosmogrill macht Laune. Foto: Daniel von Loeper

Burger-Hype? Neu? Wohl kaum: Vor neun Jahren eröffnete das Cosmogrill in der Maximilianstraße und ist seither das Flaggschiff in Sachen Burger-Kultur.

 

Altstadt - Cosmogrill: Das früher so geächtete Fast-Food ist voll en vogue. Burger und Co. werden immer beliebter, überall schießen neue Restaurant wie Pommes aus der Fritteuse. Der ganze Hype fing schon viel früher an: Vor neun Jahren eröffnete das Cosmogrill in der Maximilianstraße und ist seither das Flaggschiff in Sachen Burger-Kultur.

Die offizielle Adresse des Ladens lautet: Maximilianstraße 10. Dabei liegt das Cosmo geografisch und ohne jeden Zweifel in der Falkenturmstraße. „Am Anfang war die Adresse ein Fluch, da waren die Gäste ein wenig skeptisch wegen der Lage“, lässt Geschäftsführer Christoph Kiening die ersten Jahre Revue passieren. Von Skepsis ist heute nichts mehr zu spüren. Der Cosmogrill ist mit seinen Burgern zu einer Institution geworden. Innen wirkt der Laden mit seinem klaren und hellen Interieur wie ein modernes Museum.

Vor ein paar Jahren kam einmal eine Abordnung von McDonald’s, um sich das Konzept der kleinen Burgerbraterei anzusehen, sagt Kiening. Im Gegensatz zu den Burgern unter dem goldenen „M“ setzt das Cosmogrill auf Bioprodukte. „Don’t panic, it’s organic“ lautet das Motto, das, so Kiening, „aus einer kreativen Wolke aus Wein“ entstand.

Das Geheimnis für den perfekten Burger ist einfach: Gutes Brot und gutes Fleisch. Das Biofleisch im Cosmo wird standardmäßig medium gebraten. Die klassischen Burger, wie etwa der Double Cheeseburger für 8,30 Euro, werden mit einer raffinierten Estragon-Mayo, Tomaten-Relish, Salat und Zwiebeln serviert. Neben den Fleischvarianten wartet man hier – ganz Maximeile – mit Deluxe-Interpretationen mit schwarzem Trüffel (15,50 Euro) oder japanischem Wagyu-Rind (29,50 Euro) auf. Der Ziegenkäseburger kostet 7,80 Euro.

Burger werfen immer eine zentrale Frage auf: Wie esse ich das Ding, ohne hinterher auszusehen wie ein verschmierter Clown? Antwort: mit Besteck. Auch Kiening isst seine Burger mit Messer und Gabel. „Aber nur dann, wenn mich jemand sieht“ sagt er lachend. Isst man mit den Händen, geht immer etwas daneben. Das ist Teil des Genussprinzips.

Maximilianstraße 10, Telefon 890 59 696, Mo bis Mi 12-0 Uhr Do 12-3 Uhr, Fr/Sa 12-6 Uhr, So 15-21 Uhr

 

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