Falsche Wunderheilerin "Sie sind mit Magie verflucht"

Eine angebliche Wunderheilerin überzeugt eine Frau davon, dass ein Fluch auf lastet. Gegen Bares will sie diesen Fluch brechen.

 

Giesing - Am Dienstag,  den 3. Juni, gegen 17.30 Uhr, wurde eine 31- Jährige an einer Trambahnhaltestelle „Tegernseer Platz“ in Obergiesing von einer unbekannten, älteren Frau angesprochen. Diese redete ihr ein, dass sie mit Magie verflucht sei. Die Frau erklärte, sie könnte jedoch durch Gebete diesen Fluch beseitigen, allerdings gegen eine Bezahlung von 200 Euro.

Die Leichtgläubige erhielt nach Bezahlung zwei Marienbilder. Für das angebliche Öffnen eines Amulettes durch die Täterin in einer Kirche musste die 31-Jährige ihr nochmals 30 Euro geben. Nachdem sich die Unbekannte wieder verabschiedet hatte, kam der 31-Jährigen in den Sinn, einer Betrügerin aufgesessen zu sein. Anzeige wurde jedoch erst am nächsten Tag bei der Polizei erstattet.

Täterbeschreibung:

Ca. 60 Jahre alt, ca. 165 cm groß, graue, zusammengebundene Haare; schwarze Jacke, schwarzer Rock.

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:

Alternativ wurde den Opfern erzählt, dass auf ihnen ein Fluch laste. Die "Wunderheilerinnen" könnten den Fluch beseitigen und das Unglück aufhalten, indem sie "heilende Handlungen" vornehmen würden (z. B. Lösen von Knoten aus Tüchern, Vorzeigen von bestimmten Wurzeln, Sprechen von Gebeten etc.).

Ihre "heilende" Kraft könnten die Frauen jedoch nur entwickeln, wenn im Gegenzug ein finanzielles Entgeld (Beträge zwischen 300 Euro und einigen 1000 Euro je nach Schwere des Fluchs bzw. Finanzkraft des Opfers) bezahlt würde. Die Polizei ersucht darum, bei Auftreten dieser Frauen umgehend die Polizei zu benachrichtigen.

 

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