Fahndung bisher ohne Erfolg Serie von Raubüberfällen auf Frauen in München

Die Frauen wurden niedergeschlagen und ausgeraubt - die Fahndung der Polizei verlief bisher ohne Erfolg. (Symbolbild) Foto: imago

In der Ludwigsvorstadt, Schwabing und im Lehel sind drei Frauen am Wochenende brutal angegriffen worden. Noch hat die Polizei keinen der Täter gefasst – die Ermittlungen dauern an.

 

München - Am Montagmorgen kurz vor zwei Uhr ist eine 21-Jährige mit dem Zug am Münchner Hauptbahnhof angekommen. Zu Fuß ging sie mit ihrem Trolley zur Goethestraße in Richtung ihrer Wohnung. Ihre Handtasche hing über der Schulter.

Ein Mann schlich sich von hinten an die junge Frau heran und schnappte sich die Handtasche. Die 21-Jährige wehrte sich und schrie laut um Hilfe. Der Angreifer schlug sein Opfer daraufhin nieder. Doch die Frau ließ ihre Tasche auch dann noch nicht los und schrie weiterhin aus Leibeskräften. Der Mann gab auf und flüchtete ohne Beute in Richtung Hauptbahnhof. Eine Sofortfahndung der Polizei verlief ohne Erfolg.

Raub im Lehel

Nur rund zwei Stunden zuvor wurde eine 55-jährige Bedienung im Lehel überfallen. Die Münchnerin war mit der U-Bahn zur Haltestelle Lehel gefahren. Auf der Rolltreppe wurde sie angegriffen. Der Täter packte sie von hinten und versuchte sie zu Fall zu bringen. Doch die 55-Jährige konnte sich gerade noch auf den Beinen halten.

Der Angreifer setzte nach, bis die Frau schließlich auf den Metallstufen lag. Der Mann schnappte sich die Handtasche der 55-Jährigen und verschwand. Die Frau erlitt Prellungen und Schürfwunden. Der Täter ist etwa 20 bis 30 Jahre alt, nur gut 1.60 Meter groß und dunkelhäutig.

Pflegerin (19) niedergeschlagen

Hinter dem Schwabinger Krankenhaus ereignete sich er dritte Überfall. Kurz vor 22 Uhr war am Sonntagabend eine angehende Pflegerin auf dem Heimweg. In der Bummstraße schnorrte ein Mann die 19-Jährige zunächst wegen Geld an. Als die Münchnerin sagte, sie habe nichts bei sich, schlug er auf sie ein. Gleichzeitig tastete der Mann das Opfer ab und suchte nach Geld und einem Handy.

Als die Münchnerin noch immer kein Geld geben wollte, schlug er erneut auf die 19-Jährige ein. Auch diese Frau schrie so laut um Hilfe, dass der Angreifer schließlich unerkannt flüchtete. Das Opfer kam leicht verletzt ins Krankenhaus. Der Mann war dunkel gekleidet und ist etwa 25 Jahre alt. Die Polizei bittet um Hinweise.


 

Vergewaltigt nach Disco-Besuch

Die Münchner Kripo fahndet nach zwei besonders skrupellosen Sex-Tätern. In der Innenstadt- Disco „Ruby“ sprachen die Männer am Sonntag eine 18-Jährige an. Die Münchnerin fand die beiden sympathisch und war einverstanden, zu einem von ihnen nach Schwabing in dessen Wohnung zu fahren. Dort wurden die Männer zudringlich.

Als die 18-Jährige sich wehrte, zwangen sie die Männer zum Sex. Anschließend verfrachteten sie ihr Opfer ins Auto und setzten es am Ostbahnhof ab. Dort ging die Münchnerin zur Polizei. Einer soll „Hamet“ heißen, er trägt Vollbart, ist etwa 23 Jahre alt und roch nach Zigaretten. Sein Komplize ist etwa 20, hat seitlich rasierte Haare und trug eine schwarze Hose mit goldenen Knöpfen. Er roch stark nach dem Herrenduft „One Million“. Die Polizei bittet um Hinweise.

 

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