"Extrem Gefordert" Bayern gegen Basel: Schweini auf der Bank

Bayern-Trainer Jupp Heynckes und Bastian Schweinsteiger, der gegen den FC Basel zunächst wohl nur auf der Bank sitzen wird. Foto: dapd

"Wir wollen ins Viertelfinale, brauchen eine Top-Leistung“, sagt Bayern-Trainer Jupp Heynckes. Basels Alexander Frei vor dem Duell in der Königsklasse: "Es braucht viel Schwein".

 

München - Bayern-Trainer Jupp Heynckes geht nach der gelungenen Generalprobe gegen Hoffenheim „sehr zuversichtlich“ in das entscheidende Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Basel. „Das 7:1 kam zum richtigen Zeitpunkt“, erklärte Heynckes am Montag in der Münchner Allianz Arena. Nach dem 0:1 im Hinspiel sei man am Dienstagabend „extrem gefordert“, betonte der Coach des FC Bayern: „Wir wollen ins Viertelfinale, deshalb brauchen wir eine Top-Leistung.“

Heynckes fordert eine „homogene“ Leistung seiner Mannschaft wie gegen Hoffenheim. Der Bayern-Trainer hofft, dass die angeschlagenen Akteure wie Torjäger Mario Gomez (Fleischwunde am Schienbein) einsatzfähig sein werden.

Schweinsteiger: "Ob ich spiele, ist sekundär"

Bastian Schweinsteiger wird wohl nicht in der Startelf stehen, wie sowohl der Trainer als auch der Nationalspieler selbst bei der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel andeuteten. Er werde nicht „sauer“ sein, wenn er nicht von Anfang spiele, kündigte Schweinsteiger an. Entscheidend sei, dass der FC Bayern weiterkomme: „Ob ich spiele, ist sekundär.“

Basels Trainer Heiko Vogel benannte „Mut“ als „entscheidenden Faktor“ für eine mögliche weitere Überraschung seiner Mannschaft. Die früheren Bundesliga-Profis Marco Streller und Alex Frei bezeichneten den FC Basel als krassen, aber nicht chancenlosen Außenseiter. „Das Spiel ist für uns ein Jahrhundertspiel – wir können nur gewinnen“, erklärte Kapitän Streller. „Es braucht ganz viel Schwein und ein nächstes Wunder“, sagte Frei zur Aussicht auf das Viertelfinale.

 

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