Ex-Trainer des TSV 1860 Was macht Torsten Fröhling an der Grünwalder Straße?

Hier musste Torsten Fröhling als Löwen-Trainer gehen - jetzt ist er wieder da. Foto: ME

Am Freitag tauchte bei den Löwen plötzlich ein wohlbekanntes Gesicht auf: Der ehemalige Trainer Torsten Fröhling - dessen Vertrag beim TSV 1860 noch läuft - schaute mit einem Rollkoffer am Trainingsgelände vorbei. Die AZ hat beim 49-Jährigen nachgefragt, wieso er zurückkehrte.

 

München - Zur Begrüßung gab's erstmal eine dicke Umarmung an zwei Mitarbeiter der Geschäftsstelle: Am Freitag stand plötzlich der ehemalige U21-Trainer Torsten Fröhling, der danach die Profi-Mannschaft übernahm und in der abgelaufenen Saison vor dem Abstieg rettete, an der Grünwalder Straße auf der Matte. Der 49-Jährige musste zwar im Oktober wegen anhaltender Erfolglosigkeit für Benno Mölhmann Platz machen - jetzt ist er aber zurück! An der Seite von Talentscout Necat Aygün marschierte er in die Geschäftsstelle.

Der Grund? Ein neuer Job, den der Ex-Coach schon im Winter antritt? Nein, denn bei einem Treffen im Dezember hatte man sich darauf verständigt, dass Fröhling, der sowohl als Chefcoach, als auch als U21-Trainer noch zwei gültige Verträge besitzt, noch nicht zurückkehren werde. Im Sommer könnte er eine Funktion im Nachwuchsleistungszentrum übernehmen, zumindest falls bei den Löwen nicht der worst case einer Insolvenz eintreten wird.

Was der Mecklemburger also bei den Löwen wollte? Fröhling löste auf Nachfrage der AZ auf: "Ich nehme an einer internen Trainerfortbildung teil - die ist jedes Jahr in Obertraun", sagte Fröhling der AZ - einer Tagung der Löwen-Nachwuchstrainer am Hallstätter See in Österreich, die bis Sonntag andauert. Zum aktuellen sportlichen Geschehen seiner ehemaligen Mannschaft, die nach wie vor um den Abstieg kämpft, wollte er aber keinen Kommentar abgeben.

 

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