Ex-Schützling über Guardiola Samir Nasri: So viel Sex geht bei Pep

Samir Nasri (links) ist im Sommer wegen fehlender Perspektive unter Pep Guardiola von Manchester City zum FC Sevilla nach Spanien ausgeliehen worden. Foto: firo/Augenklick

Es ist in der Szene allgemein bekannt, dass Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola als Trainer ein strenges Regiment führt und auch entsprechende Regeln aufstellt: Sein früherer Schützling Samir Nasri plaudert jetzt aus dem Nähkästchen.

 

Manchester - Der frühere französische Nationalspieler Samir Nasri hat eine pikante Regel von Star-Trainer Pep Guardiola enthüllt.

Demnach reguliert der detailverliebte Katalane, der im Sommer vom FC Bayern zu Manchester City in die englische Premier League gewechselt war, sogar das Sexleben seiner Spieler.

"Sex muss vor Mitternacht sein", sagte Nasri der französischen Sporttageszeitung "L'Equipe". Damit sollten Muskelverletzungen vermieden und die notwendige Regeneration gewährleistet werden.

Laut Nasri, der im Sommer wegen fehlender Perspektive unter Guardiola von Manchester zum FC Sevilla nach Spanien verliehen wurde, verdeutlichte der Coach seine Anordnung mit Beispielen von Weltfußballer Lionel Messi und Bayern-Stürmer Robert Lewandowski, die von seiner Regel profitiert hätten.

Pep Guardiola will, dass alles perfekt ist. Dass seine Spieler ideale Arbeitsbedingungen haben, aber auch, dass sie selbst etwas dazu beitragen. Durch eine gesunde Ernährung - und vor allem durch eine gute Regeneration. "Es geht darum, viel und gut zu schlafen. Pep sagte uns, dass er dadurch das Beste aus Lionel Messi und Robert Lewandowski herausholte."

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Samir Nasri selbst war mit ein paar Pfunden zu viel auf den Rippen aus dem Sommerurlaub zurückgekehrt und hatte so Guardiola provoziert. "Er gab mir klipp und klar zu verstehen, dass ich 76 Kilo wiegen muss. Wenn du bei ihm zwei Kilo zu viel wiegst, bist du erstmal raus. Und ich hatte seiner Meinung nach vier zu viel. Er regte sich oft über mich auf", erzählte der 29-Jährige.

Der französische Ex-Nationalspieler hatte zu Beginn der Vorbereitung sogar allein trainieren müssen, ehe ihn Guardiola begnadigte und zur Mannschaft zurückholte. Letztlich verließ Nasri Manchester dennoch und wechselte auf Leihbasis zum FC Sevilla, wo er bereits zu den Leistungsträgern und Publikumslieblingen zählt. Nasri: "Ich hatte großes Glück, die Vorbereitung unter ihm zu machen. Er verhalf mir zur Selbstreflexion."

 

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