Ex-Löwen-Trainer triumphiert Vitor on the top! Pereira wird mit neuem Klub Meister

Zwischen Januar und Mai 2018 Trainer der Löwen: Vitor Pereira. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Eigentlich soll Vitor Pereira den TSV 1860 in die Bundesliga führen - doch es folgt der Abstieg. Jetzt wird der Portugiese mit Shanghai SIPG Meister in China.

München/Shanghai - Vitor kommt doch noch "on the top"! Trainer Vitor Pereira, Abstiegscoach des TSV 1860, hat Shanghai SIPG in Chinas Fußball-Meisterschaft zum ersten Titelgewinn geführt.

Pereira und Shanghai nicht mehr einzuholen

Das Team des Portugiesen, der München 2017 nach dem Zweitliga-Abstieg verlassen hatte, hat durch seinen 2:1-Sieg am vorletzten Spieltag gegen Peking Renhe einen uneinholbaren Vorsprung von acht Punkten auf den bisherigen Serienchampion Guangzhou Evergrande (0:2 bei Chongqing Lifan).

Guangzhous Chancen auf den achten Titelgewinn nacheinander waren bereits am vergangenen Wochenende durch ein 4:5 gegen Shanghai und seine brasilianischen Stars Oscar und Hulk auf ein Minimum gesunken.

Durch die verpasste Titelverteidigung muss Guangzhous italienischer Trainer Fabio Cannavaro, der zu Saisonbeginn als Nachfolger von Brasiliens früherem Weltmeister-Coach Luiz Felipe Scolari zum zweiten Mal beim Super-League-Rekordmeister das Trainer-Amt übernommen hatte, nun um seinen Posten fürchten.

Pereira sollte Sechzig in die Bundesliga führen

Nicht mehr in den Kampf um die beiden Plätze für chinesische Klubs in der asiatischen Champions League kann der frühere Bundesliga-Trainer Roger Schmidt mit Peking Guoan. Das Team des ehemaligen Chefcoaches von Bayer Leverkusen steht nach einem 3:1 gegen Shanghai Shenhua bereits vor dem Saisonfinale als Tabellenvierter fest. Tianjin Teda vom deutschen Coach Uli Stielike ist Zwölfter, Trainer Bernd Schuster kämpft mit dem Tabellen-15. Dalian Yifang noch gegen den Abstieg.

Pereira war im Januar 2017 von Insvestor Hasan Ismaik eigentlich zu den Löwen geholt worden, um die Sechzger zurück in die Bundesliga zu führen. Doch es folgte der Abstieg. Unvergessen blieb seine Rede bei seiner Vorstellung vor hunderten Sechzig-Fans an der Theresienwiese, als der Portugiese in die Menge brüllte: "We go to the top!" Was Pereira seinerzeit in Giesing nicht gelang, glückte ihm nun in China - er hatte Erfolg.

 

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