Löwen noch lange nicht durch So schätzt Ex-Löwe Kurz den Abstiegskampf ein

, aktualisiert am 13.04.2017 - 13:16 Uhr
Er kennt sich aus in der Liga: Fußballlehrer Marco Kurz Foto: dpa/Picture Alliance

Das Abstiegsrennen könnte in der laufenden Saison zu einer Massenveranstaltung werden. "Die Konstellation in der Tabelle ist verrückt: Es sind noch Mannschaften bis hoch in die obere Tabellenhälfte gefährdet", sagt Ex-Löwe Marco Kurz - und drückt gleich drei seiner Ex-Vereine im Kampf um den Klassenerhalt die Daumen.

 

München - TSV 1860. 1. FC Kaiserslautern. Fortuna Düsseldorf. Marco Kurz ist derzeit vereinslos und als TV-Experte tätig, doch im kuriosen Abstiegskampf der Zweiten Liga sind sechs Spieltage vor Saisonende gleich drei seiner Ex-Klubs in Bedrängnis. "Die Konstellation in der Tabelle ist verrückt: Es sind noch Mannschaften bis hoch in die obere Tabellenhälfte gefährdet", erklärt Kurz der AZ über zwei Drittel an Zweitligateams, die noch bangen müssen. Seinen früheren Stationen als Trainer drücke er "allen drei die Daumen."

Marco Kurz glaubt nicht mehr an den KSC

Der 47-jährige Stuttgarter hat auch eine Prognose, wenngleich diese schwerfällt: "Den KSC schließe ich aus, da ist der Abstand schon zu groß (acht Punkte auf Relegationsrang 16, d. Red.). Ansonsten wird das wird ein ganz enges Rennen, in dem fast alle Mannschaften dieselben Chancen haben."

Kurz: Deshalb steigen die Löwen nicht ab

An einen Abstieg der Giesinger glaube er dennoch nicht, denn: "Bei 1860 kann der tolle Support der Fans ein Plus sein." Kurz wirkte von 1998 bis 2004 als Spieler und später erst als Trainer der Zweiten Mannschaft (Mai 2006 bis März 2007), dann als Chefcoach (März 2007 bis Februar 2009) an der Grünwalder Straße.

Die Giesinger verfolge er auch nach wie vor regelmäßig. Neben dem Faustpfand der großen und treuen Anhängerschar habe er erkannt, dass "die Mannschaft zuletzt unter Vitor Pereira auch stabiler geworden ist - deshalb bin ich davon überzeugt, dass sie es schaffen."

 

5 Kommentare