Ex-Löwe denkt an Comeback Aigner über Söldner-Vorwürfe: "Das tut weh"

Stefan Aigner sucht derzeit einen neuen Klub. Gern nahe oder in München. Foto: Rauchensteiner/augenklick

Stefan Aigner hat seinen Vertrag in den USA aufgelöst, kommt zurück nach München. Und: Der Ex-Löwe liebäugelt mit einem erneuten Comeback beim TSV 1860 München. Trotz der Söldner-Vorwürfe der Fans.

 

München - Kommt er oder kommt er nicht? Beim TSV 1860 München reden viele derzeit über Stefan Aigner. Der Ex-Löwe, der nach dem Abstieg in die MLS zu den Colorado Rapids ging, hat seinen Vertrag in den USA vorzeitig aufgelöst - und will zurück nach München. Auch über ein zweites Comeback bei den Löwen denkt er nach, wie er jetzt der "Bild" verriet.

"Ich will jetzt daheim ankommen und dann in Ruhe überlegen. Warum nicht 1860?", so Aigner. Allerdings wolle er "keinen Schnellschuss machen". Doch Kontakt zu den Löwen gebe es, in Person von Trainer Daniel Bierofka. "Der ist nie abgerissen", verrät der Ex-Löwenkapitän.

Aigner: "Habe über ein halbes Jahr gebraucht, um Abstieg zu verarbeiten"

Viele Fans allerdings betrachten den 30-Jährigen durchaus kritisch, werfen ihm vor, ein Fußball-Söldner zu sein. Vorwürfe, die "Aiges" nicht kalt lassen. "Klar tut das weh, wenn man so was hört", wird Aigner zitiert. "Ich war der Hoffnungsträger. Es war sportlich eine Katastrophe. Fußball ist aber ein Mannschaftssport", wehrt sich der Mittelfeld-Spieler. Er habe außerdem über ein halbes Jahr gebraucht, den Abstieg zu verarbeiten.

Nun also das erneute Engagement beim TSV 1860 München? "Ich wünsche mir, wieder in einer geilen Truppe Fußball spielen zu können und einfach wieder Spaß zu haben. Mir wurde erzählt, dass man das bei den Löwen haben kann", so Aigner. Klingt nicht danach, als sei er vollends abgeneigt.

 

26 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading