Ex-Juve-Keeper Tacconi Buffon hätte Lewys "Gesicht zerschlagen müssen"

Kennen sich gut: Gianluigi Buffon (links) und Stefano Tacconi. Foto: Imago

Stefano Tacconi hat so richtig einen rausgehauen: Der Ex-Torhüter von Juventus Turin kritisiert Juve-Keeper Gianluigi Buffon für dessen zögerliches Auftreten im Duell mit Bayern-Torschütze Robert Lewandowski.

 

München/Turin - Da hat einer in die unterste Schublade seiner Verbal-Kiste gegriffen und sich in der italienischen Fußball-Szene ganz tief in die Nesseln gesetzt.

Stefano Tacconi, früherer Keeper von Juventus Turin, sorgt mit einer martialisch formulierten Kritik an Juves aktueller Torwart-Legende Gianluigi Buffon für Aufsehen.

"Buffon hätte früher rausgehen müssen, als Lewandowski kam. Er hätte ihm sein Gesicht zerschlagen müssen, um sicher zu gehen, dass er nicht zum Abschluss kommt", sagte der 58-Jährige über die Szene vor dem Anschlusstor des FC Bayern im Rückspiel der Champions League gegen Juventus Turin (4:2 nach Verlängerung).

Und Tacconi legte nach. "Ich hätte ihm alle Knochen gebrochen, von den Wangenknochen bis zu den Knien. Aber heutzutage sind die Torhüter nicht mehr so, wie sie zu meinen Zeiten waren. Wir sind in viel waghalsigerer Art aus dem Tor gerannt, heute ist das anders", erklärte Tacconi in einem Interview mit "Radio Kiss Kiss".

Stefano Tacconi (sieben Länderspiele für Italien) wechselte zur Saison 1983/1984 von US Avellino zu Juve.

Dort war er zehn Jahre lang Stammtorhüter, gewann zwei italienische Meisterschaften, den Europapokal der Landesmeister, den Weltpokal, den Europapokal der Pokalsieger, den UEFA-Pokal und die Coppa Italia. 1994 wechselte er zu CFC Genua, 1995 beendete er seine aktive Laufbahn.

 

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